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Wohnmobil-Rundreise durch die Türkei vom 24. März – 27. April 2009 Ein Reisebericht von Edith und Peter Svoboda
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Svobis Türkeireise 2009 auf einer größeren Karte anzeigen
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24.03.2009 Abfahrt von Asten in Oberösterreich über die Wachau nach Deutsch Jahrndorf. Wir mussten wieder einmal unseren ehemaligen Forums-Chef von camper-55plus auf seinem Stellplatz besuchen und uns noch einige Infos über die Türkei holen. Es war wie immer ein lustiger Abend im Kuhstall.
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25. – 26.03.2009 Weiterfahrt nach Mosonmagyarovar, Ungarn. Hier hatten wir noch einige Sachen zu erledigen: Pediküre, Haare schneiden und noch einige Stunden im heißen Bad verbringen, damit wir für die lange Reise gerüstet sind. Km: 300
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27.03.2009 Auf der ungarischen Autobahn ging es über Budapest nach Szeged und über die Grenze nach Serbien. Vor Nis übernachteten wir auf einer Autobahnraststätte vor dem Hotel Tito (N 43.88324° E 21.40050°). Wir haben da sehr gut und auch sehr günstig gespeist. Es ist nicht notwendig Geld zu wechseln, man kann überall mit Euro oder mit der Karte zahlen. Km: 680
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28.03.2009 Von Nis (Serbien) ging es über Mazedonien nach Griechenland. Autobahnmaut: Ungarn ~ 7,00 € Serbien ~ 47,00 € Mazedonien ~ 9,50 € Übernachtet wurde in Asprovalta direkt am Meer in einer Feriensiedlung, empfehlenswert aber nur in der Vor- oder Nachsaison. (N 40.68300° E 23.69368°) Km: 550
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29.03. – 31.03.2009 Es wurde nur bis Alexandroupoli, 45km vor der türkischen Grenze gefahren und dann verbrachten wir die Tage bis zur Einreise in die Türkei auf einem Campingplatz (N 40.84588° E 25.85483°) Km: 235
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01.04.2009 Einreise in die Türkei. Österreicher benötigen ein Visum, das kann man aber an der Grenze lösen, pro Person 15,00 €. Es gab nur freundliche Zöllner, sehr hilfsbereit, keine Fahrzeugkontrolle. In einigen Minuten war alles vorbei. Was uns sofort auffiel, waren der grobe, laute Asphalt und genug Schlaglöcher.
Die Reise wurde von uns nur gemacht, um einmal die Türkei kennenzulernen und auch einige Ausgrabungen bzw. Reste der früheren Zeit zu sehen. Wir wollten nicht jedem braunen Schild folgen, sondern nur so, wie es uns gefällt. Der Urlaub sollte aber auch nicht zu kurz kommen. Wir wählten diesen Termin, da es in Österreich noch kalt und feucht war, in der Türkei erhofften wir besseres Wetter und wurden bitter enttäuscht.
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Bei Canakkale mussten wir die Meerenge vom Marmarismeer (Dardanellen) mit der Fähre überqueren, 20,00 € pro Wohnmobil. Und gleich gab es die erste Besichtigung: Troja. Zur Begrüßung beim Eingang standen gleich das hölzerne Pferd, Stücke von Säulen und noch einige Ruinen.
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Eintritt: 9,00 € pro Person. Eintrittspreise und Parkgebühren bei anderen Sehenswürdigkeiten schwankten zwischen 3,00 und 20,00 €.
Übernachtet wurde gegenüber der Insel Bozcaada, direkt am Meer, sehr ruhig.(N 39.80315° E 26.15720°) Km: 259
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02.04. – 03.04.2009 Nach einer mühsamen Fahrt durchs Gelände kamen wir wieder zur Hauptstraße zurück und weiter ging es nach Izmir, wo wir einen Campingplatz besuchten. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln starteten wir am nächsten Tag eine Stadtbesichtigung, welche wir bald stoppten, da uns die Lauferei sehr zusetzte. Nach dem Besuch des Basars fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz.
Campingplatz: 7,00 € pro Nacht inkl. Strom. (N 38.38227° E 26.92296°) Km: 323
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04.04.2009 Izmir – Ephesus. Ephesus war in der Römerzeit die Hauptstadt von Asia und auch die Überreste zeigten noch die einstigste Größe dieser Hafenstadt. Ephesus war eine der fünf bedeutendsten Städte des pergamenisch-römischen Imperiums.
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Nach einer Fahrt von etwa 170 km erreichten wir Pamukkale und sofort starteten wir die nächste Besichtigung. Wir waren etwas enttäuscht, hatten wir doch früher andere Bilder gesehen. Man durfte nur auf bestimmten Wegen marschieren und überall herrschte Wassermangel. Das Wasser wurde genau kontrolliert und in bestimmte Bahnen geleitet, damit es überall etwas nass wurde. Im Bad sah man noch die Überreste der antiken Stadt Hierapolis und ein Theater mit 2500 Plätzen.
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Übernachtet wurde auf einem öffentlichen Parkplatz (N 37.96128° E 29.10475°) Km: 217
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05.04.2009 Von Pamukkale fuhren wir bei strömendem Regen nach Marmaris, ein modernes Fischerdorf wie überall an der Küste. Nach der Durchfahrt beschlossen wir weiter zu fahren, da uns die Stadt nicht reizte. Da wir von den Felsengräbern von Kaunos beim Köycegiz-See gehört hatten, fuhren wir 75 km von der Hauptstraße ab und erlebten eine Fahrt durch Dreck und Schlaglöchern, enge Gassen und verschmutzte Dörfer.
Wir wurden aber dafür mit der antiken Stadt Kaunos und einer Felswand mit lykischen Grabhöhlen des 4. Jh.v.Chr. belohnt.
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Wieder zurück an der Hauptstraße wurde nur mehr nach einem Nächtigungsplatz Ausschau gehalten. Nach dem Göcek Tunnel in einem kleinen, sehr sauberen Fischerdorf standen wir für eine Nacht auf einem Parkplatz in der Nähe des Meeres. (N 36.75638° E 28.94108°) Km: 397
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06.04.2009 Göcek – Antalya. Da es letzte Nacht in Strömen regnete, konnten wir Pinara nicht besuchen, Straße weggespült. Also ging es nach Xanthos, auch hier konnten wir einige Sehenswürdigkeiten nur durch Schwimmen erreichen.
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Hier sahen wir das erste Mal die Türkei von einer Seite, wie sie die Hotelurlauber nie sehen.
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Dafür war die Fahrt entlang der Mittelmeerküste umso schöner.
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Der erste Campingplatzbesitzer in Antalya wollte gleich 30,00 € von uns, ein Parkplatz vor einem Hotel. Gelandet sind wir dann auf einem Platz (Denizler Camping) am Stadtrand, nicht zu empfehlen, es waren auch noch die Spuren von der letzten Nacht vorhanden. 13,00 € Auf die Stadtbesichtigung verzichteten wir. Km: 366
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07. – 08.04.2009 Nach Antalya fuhren wir zum schönsten und besterhaltenen Freilichttheater der Türkei – Aspendos und etwas weiter im Landesinneren noch zu römischen Viadukten.
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Und überall gab es nur freundliche Leute, viele konnten nicht mit uns sprechen, aber immer gab es nur lachende Gesichter.
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09.04.2009 Von diesem Platz ging es die Küstenstraße weiter bis Anamur, um die Festung Anemurium zu besichtigen. Eine wunderschöne Fahrt, einmal direkt neben dem Meer, dann wieder hoch in den Bergen. Und wir hatten auch herrliches Wetter, um die 22°C.
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10.04.2009 Und wieder eine gewaltige Tour, zuerst der Küste entlang bis Tarsus und dann ins Landesinnere über Nigde, Nevsehir nach Göreme auf den Kaya - Campingplatz (N 38.63730° E 34.85358°). Bei der Einfahrt auf den Platz wurden wir von Ewald begrüßt, dem Admin vom Camperforum: www.camper-über-50.at Zuerst wurde für einen Ballonflug gebucht und gleich Gas bestellt, da wir bei diesem Wetter immer heizen mussten. Km: 344
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11.04.2009 Heute wurde mit dem Manager des Campingplatzes, Herrn Yasar Gökkoyun der Markt besucht und natürlich stand auch ein Besuch eines Teppichgeschäftes auf dem Programm. Yasar ist Mädchen für alles, spricht perfekt Deutsch, da er lange Jahre in Deutschland gelebt hatte und auch dort verheiratet war. Er war Mädchen für alles und auch ein sehr geselliger Mann. Campingplatz 12,50 € pro Nacht. Füllung einer Gasflasche 25,00 €.
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12.04.2009 Zeitig in der Früh ging es per Auto zum Startplatz des Freiluftballons. Ich denke die Bilder sagen alles.
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Ballonfahrt pro Person: 120,00 € inkl. Sekt nach geglückter Ladung.
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Nachmittags wurde noch das Freilichtmuseum von Göreme besucht.
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13.04.2009 – 14.04.2009 Verabschiedung von Ewald und seiner Frau. Unsere Fahrt führte uns über Kayseri, Malatya, Adiyman nach Katha kurz vor dem Berg Nemrut Dagi. Dabei mussten wir 3 Pässe (1x 1.900 m, 2x 1.800 m) überqueren. Nach anstrengenden 576 km kamen wir in Katha, Hotel Zeus an, ein Campingplatz am Hotelparkplatz mit sauberen Duschen, Toiletten, Waschmaschine und Schwimmbad. N 37.78767° E 38.61454°
Nach langem Feilschen bekam ich einen Sonderpreis von 60,00 € für die Taxifahrt am nächsten Tag, Hotel – Monument Graves – Cendere Bridge – Arsameia Ruins – Nemrut Dagi und retour, 6 Stunden waren wir unterwegs, Fahrtstrecke etwas über 100 km.
Mit Halbschuhen mussten wir den Berg besteigen, die letzten Meter ging es nur auf Schneepfaden. Leider sahen wir nur eine Seite des Berges, wegen dem vielen Schnee konnten wir die Nordseite nicht besichtigen.
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Hier einige Bilder in der Reihenfolge unserer Tour.
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Wir hatten noch einmal Glück, es war eisig kalt, aber die Sonne schien einige Male. Abends war ich komplett fertig und der große Regen kam. Man kann diese Tour auch mit dem eigenen Wohnmobil machen, würde es aber keinem empfehlen.
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15.04.2009 Unser Weg führte uns von Katha entlang des Atatürk Stausees nach Sanliurfa. Die Altstadt mit Festung konnte ich nur von unten Fotografieren. Einen Spaziergang zu den heiligen Fischen im Abrahams-Teich konnte ich noch machen, aber dann ging mir die Luft aus.
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Weiterfahrt bis Mardin. Eine Baustelle nach der anderen, Schlaglöcher, wie ich sie noch nie gesehen habe. Abends kletterte ich todmüde aus dem Auto, wir parkten neben einem Mietwohnblock und sofort gab es einen Menschenauflauf. Jeder wollte uns zum Essen einladen und mit uns plaudern, nur ich war zu müde und niemand konnte Deutsch oder Englisch. Als ich aufwachte, stand ein leichter Panzer neben meinem Wohnmobil, als die Soldaten sahen, dass ich munter war, winkten sie und fuhren wieder weg. Km: 343
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16.04.2009 Den nächsten Tag fuhren wir über Midyat zum Kloster Mar Gabriel und hatten eine wunderbare private Führung mit einem englisch sprechenden Studenten. In diesem Kloster der syrisch-orthodoxen Kirche sprechen die Leute noch Aramäisch, die Sprache von Jesus. Hier leben noch über 30 Mönche, 2 Familien und über 30 Studenten studieren hier.
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Von Mar Gabriel zum Van-See überquerten wir den Stausee Ilisu Baraji, er wird vom Tigris gespeist. Beim Übergang sah man noch einige Höhlenwohnungen.
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Die Strecke bis zum Van-See war wieder eine einzige Baustelle, Militärkontrollen, Regen, es war zum Verzweifeln. Spät abends erreichten wir einen Campingplatz (N 38.30863° E 43.02632°) gegenüber der Insel Ahtamar mit der armenischen Palastkirche, leider gab es für uns alleine keine Bootsüberfahrt. Unser Campingplatzbesitzer sprach etwas Deutsch, sofort fing er an, für uns zu kochen. Natürlich waren wir die einzigen Gäste, die Saison hatte noch nicht begonnen.
Der Platz ist nicht gerade zum Empfehlen, aber es gab Strom und Wasser.
Km: 350
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17.04.-18.04.2009 Von Gevas am Van-See fuhren wir zu unserem östlichsten Punkt in der Türkei nach Dogubayazit zum Schloß Ishag Pasa Serail, etwa 30 km vor der iranischen Grenze. Unser Weg führte uns dabei über einen 2.644 m hohen Pass bei Schneetreiben und vielen Militärkontrollen.
Wir machten zuerst halt beim Campingplatz Lalezar (N 39.52948° E 44.10846°). Hier trafen wir einen holländischen Arzt der Teilhaber dieses Campingplatzes ist, er ist bereits Pensionist und Witwer, ihm war in Holland nur langweilig, darum ist er Mitbesitzer geworden.
Am nächsten Tag besichtigten wir das Schloß aus Tausend und einer Nacht, natürlich gab es wieder Militärkontrolle.
An den Südausläufern des Ararat in der Nähe des türkisch-iranischen Grenzüberganges wurde Ende des 18. Jhs. das prachtvolle Ishak-Pasha-Serail zur Kontrolle der hier vorbeiziehenden Karawanen errichtet.
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Vormittags hatten wir noch Sonnenschein und 4° plus, nachmittags gab es Schneefall und die Temperatur sank auf 0°.
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19.04.2009 Und wieder fuhren wir über zwei Pässe 2.200 m. Den Berg Ararat konnten wir leider nicht sehen, alles war neblig und immer wieder gab es Schneetreiben. Kurz vor Kars an der Grenze zu Armenien endlich Sonne. 44 km östlich von Kars besichtigten wir Ani, eine Ruinenstadt, die 1319 von einem Erdbeben verwüstet wurde. Km: 241
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Nach diesem Rundgang beschlossen wir, unseren Urlaub zu beenden und Richtung Heimat zu fahren. Es gab keine Nacht, wo wir nicht die Heizung benötigten, wir konnten auch nicht vor dem Mobil sitzen. Einige Tage auf einem Campingplatz bleiben - wozu, nur um im Mobil zu sitzen? Noch am Nachmittag startete ich Richtung Schwarzes Meer in der Hoffnung, schöneres Wetter zu finden. Ani – Erzurum Km: 251
Bei einer Gulf - Tankstelle (N 39.96204° E 41.20804°) übernachteten wir. Am nächsten Tag fuhr ich zu einer Gasabfüllanlage und ersuchte, sie sollen mir meine Gasflasche füllen, das war selbstverständlich, 20,00 € die Füllung.
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20.04.2009 Erzurum bis etwa 40 km südlich von Trabzon, in Macka besichtigten wir das Sumela-Kloster. Unser Weg führte uns dabei nur durch die Berge, es musste auch Rast gemacht werden.
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Bei der Auffahrt zum Kloster hatte ich an der hinteren Stoßstange einen größeren Schaden. Vorsicht, dieser Weg ist für ein größeres Mobil nicht geeignet. Dieses Kloster wurde in 280 m Höhe in eine Felswand eingemeißelt.
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Übernachtet wurde am Stadtrand von Macka auf einem Campingplatz. (N 40.78978° E 39.61626°) Km: 308
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21.04.-22.04.2009 Nach einer Besichtigung von Trabzon fuhren wir auf der Schwarzmeer-Küstenstraße Richtung Samsun. In Ünye sahen wir einen schönen Campingplatz und wollten da einige Tage stehen bleiben, leider nicht offen. Wir parkten trotzdem, hatten sogar Strom, aber niemand kam zum Kontrollieren. Mit einigen Spaziergängern sprachen wir und die telefonierten dann mit dem Besitzer, der uns erlaubte zu parken. 2 Tage Strom und Stellplatz direkt am Strand dafür ein Danke. (N 41.14433° E 37.27645°) Km: 273
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23.04.2009 Da meine Pumpe für die Servolenkung schon seit einiger Zeit laute Geräusche von sich gab, fuhren wir eine Fordwerkstätte an. Ein schnelles und freundliches Service, in einer Stunde hatten wir die neue Pumpe eingebaut. Kostenpunkt: 175,00 €. Leider hielt die Pumpe nur kurze Zeit, dann musste sie schon wieder ausgewechselt werden. Übernachtet wurde direkt am Meer in einem kleinen Dorf, wie überall gab es nie Probleme. Ayancik (N 41.94905° E 34.58850°) Km: 312
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24.04.2009 Da an der Küstenstraße überall gearbeitet wurde, fuhren wir wieder ins Landesinnere. Über Kastamonu fuhren wir nach Safranbolu. Hier besichtigten wir alttürkische Häuser, die ausschauten wie die Fachwerkhäuser in Deutschland. Sie werden auch mit Unesco Hilfe restauriert. Hier wird auch die Safranblume auf den Feldern angebaut.
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Übernachtet wurde auf dem Parkplatzes des Gemeindeamtes, 6,50 € Parkgebühren (N 41.24748° E 32.69346°) Km: 245
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25.04.2009 – 04.05.2008 In gemütlichen 3 Tagesetappen wurde dann Richtung Grenze zu Bulgarien-Tarnova gefahren. Wir verließen die Türkei am 27.04. mittags bei 5,5° C und Regen. Wir hatten während des ganzen Urlaubes im Mobil geheizt und konnten nur einige Male vor dem Mobil in der Sonne sitzen.
Von Bulgarien entlang des Schwarzen Meeres, nach Mamaia (Rumänien) über Bukarest, Timisoara, Budapest ging es dann nach Österreich.
Wir fuhren insgesamt 10.100 km.
Das Wetter spielte nicht so ganz mit. Wir lernten ein wunderbares Land kennen und trafen sehr freundliche Menschen, es gab herrliches Essen und wir wurden hier als Freunde empfangen. Leider sahen wir nur einen Bruchteil des Landes, deshalb werden wir dieses Land wieder besuchen.
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