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Sizilien 2007
28.09. - 20.10.
von Edith und Peter Svoboda

Und wieder ist es soweit, wir gehen für dieses Jahr noch einmal auf die Reise.

Abfahrt 28.09.07
Unser Weg führte uns zuerst ins Mühlviertel, um mit Freunden noch ein kleines Fest zu feiern und dann ging's ab Richtung Villach über Liezen, Triebener Tauern, Klagenfurt nach Warmbad Villach. Gegenüber dem Bad gibt es einen Parkplatz, wo man für eine Nacht stehen kann, nur der vorbeifahrende Zug störte etwas.

In Oberösterreich war es regnerisch und kalt, in Kärnten empfing uns die Sonne.
Tagesfahrt 341 km

 

29.09.07
Diesmal ging es auf der Autobahn Villach – Udine – Venedig und dann der Küste entlang über Ravenna nach Igea Marina, in der Nähe von Rimini. Ein Stellplatz wurde hier leicht gefunden, Preis für eine Nacht €12,- inkl. Strom. Da wir bisher noch nie in Italien waren, war die erste Nacht für uns auf dem Platz eine schlaflose Nacht, nicht wegen der Angst, sondern wegen dem Lärm.
Tagesfahrt 430 km

 

30.09.07
Quer durch das Land ohne Autobahn. Cesena, Perugia, Terni und knapp vor Rom fuhren wir wieder auf die Autobahn, damit wir unseren Stellplatz leichter finden konnten. Der Stellplatz war der Überwinterungsplatz für die Wohnmobile der Römer,

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aber er wurde bewacht und hatte V+E. € 18,- pro Nacht. Die Metrostation ist etwa 150 m entfernt.

GPS-Koordinaten: N 41°49'15'' / E 12°26'12''

Für den nächsten Tag war eine Stadtrundfahrt angesagt. Das Thermometer erreichte schon über 30°.
Tagesfahrt 406 km

01.10.07
Frühmorgens ging es direkt zur U-Bahn und mit übervollen Zügen fuhren wir ins Zentrum. Da ich nicht so gut zu Fuß bin, kauften wir uns ein Ticket (€ 16,- p.P.) für einen Doppeldeckerbus, so schauten wir uns zuerst einmal die wichtigsten Punkte an und dann konnten wir aussteigen bei jeder Station und wieder einsteigen, wie wir wollten. Für uns war Rom eine herrliche Stadt, voller Sehenswürdigkeiten, aber in einem Tag konnte man nur einen kleinen Teil sehen und so beschlossen wir, einmal wiederzukommen.

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Unser Transportmittel in Rom

Nach einem heißen Tag kehrten wir zurück zu unserem Wohnmobil, hundemüde und mit geschwollenen Füßen.

 

02.10.07
Heute benützen wir die Autobahn, wir wollen schnell nach Pompeji kommen, aber die Temperaturen waren mittags bereits bei 35° und so wurde dieser Besuch für ein andermal angesagt. Ab Salerno gab es keine Autobahnmaut mehr, nach 630 km hatte ich keine Lust zum Fahren und so besuchten wir in Marina di Zambrone / Tropea einen kleinen Platz zum Übernachten ( € 15,-). Beim Besuch der Kneipe waren wir überrascht über die Preise, ein kleines Bier € 1,50, ein Kaffee € 1,20 – billig. Der Nachteil war, am nächsten Tag war unser Wohnmobil voll mit Ameisen, sofort wurde gesprüht, gekehrt und geflucht.

 

03.10.07
Tropea – Messina – Übersetzen mit der Fähre (€ 52,- hin und retour) und nach Linguaglossa / Taormina. Für diese Strecke von 221 km benötigten wir den ganzen Tag, da die Straßen eng und die Fahrweise der Sizilianer gewöhnungsbedürftig war. Ich denke, die Straßenverkehrsordnung gilt nur für Ausländer, aber nicht für die Einheimischen.

Temperatur bleibt immer über 30°.

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Die Meerenge von Messina, hinter uns

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Vor uns der Blick nach Sizilien

04.10.07
Heute haben wir die Fahrt zum Ätna vor, schöne Straßen, herrliche Aussichten und ein traumhafter Berg. Mit 3.300 Meter ist er der höchste noch aktive Vulkan in Europa. Unterwegs konnten wir noch sehr gesundes Wasser tanken, Einheimische füllten sich die Autos voll, der Geschmack war auch gut. Wir waren sehr früh unterwegs, aber bei der Liftstation mussten wir bereits in der Reihe anstehen, dann die Überraschung € 48,- p.P. und das nicht einmal bis zum Krater, es war noch ein Marsch notwendig.

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Es raucht und qualmt

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Aufstieg bzw. Auffahrt zum Krater

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Und es geht bergab

Nichts für uns, um dieses Geld gibt es mindestens 2x herrliches Essen in Sizilien, so ging es mit dem Auto wieder bergab nach Syrakus.

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Reste des Apollon Tempel

Nach der Stadtbesichtigung beschlossen wir, nicht auf dem Stellplatz auf der Halbinsel Ortygia zu bleiben, es war etwas zu einsam, wir fuhren der Küste entlang und landeten im Club Picadilly. Hier beschlossen wir, einen Tag Rast zu machen.
Tagesfahrt 262 km

 

05.10.07 Heute wird gerastet

 

06.10.07
Jetzt geht es ins Landesinnere nach Piazza Armerina, wir wollen die Villa Romana del Casale besuchen. Es ist ein römischer Landsitz aus dem 3./4.Jh. n. Chr., der erst 1929 durch Zufall entdeckt wurde. Ein Erdrutsch hatte diese Villa verdeckt, bei den Ausgrabungen kamen etwa 3.500 m² Fußbodenmosaike zum Vorschein.

Gegen abends ging es wieder zurück zur Südküste
Tagesfahrt 262 km

07.10.07
Es wird wieder relaxt.
Heute Nacht hat es geregnet, tagsüber hatten wir 28°, Meerwasser Temp. 24°C

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08.10.07
Bummelfahrt nach Agrigento, ins Tal der Tempel.
Der Erste der Tempel, der Juno Lacinia, auch Hera-Tempel genannt, liegt am höchsten und dann wandert man talwärts zum Concordia-Tempel, einer der besterhaltenen Tempel der gesamten antiken Welt. Ab dann gibt es nur mehr Ruinen. Es war wieder ein mühseliger Fußmarsch.

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Einfahrt zum Stellplatz in der Nähe von Selinunte, wo uns am nächsten Tag wieder Tempeln erwarten.

Tagesfahrt 85 km

09.10.07
Der Besuch von Selinunte gehört zu den Höhenpunkten einer Sizilienreise, das 284 ha umfassende Ausgrabungsgelände ist das größte von Europa. Hier geht es uns gut, ein elektrisch betriebenes Fahrzeug führt uns durch das Gelände, natürlich gegen entsprechende Bezahlung.

Auch hier gab es unzählige steinerne Zeugen von der Zeit um 630 v. Chr. und gibt uns auch Einblicke in die historische und archäologische Entwicklung der dorischen Tempelkunst auf sizilianischem Boden.

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Beim Verlassen von Selinunte fiel uns noch dieser Wagen vor die Kamera

Unser Weg führte uns weiter Richtung Palermo, die Stadt war für uns nicht interessant, aber dafür der Dom von Monreale, das schönste Gotteshaus der Welt.

Palermo stand nicht auf unserem Programm, die Stadt wird ein andermal besucht.

Und weiter ging es bis Finale, ein kleines Dorf an der Nordküste, hier wurde der Campingplatz Rais Gerbi angefahren und 4 Nächte gefaulenzt.
Tagesfahrt 200 km

10.10.- 13.10.07
Immer noch 25° C, aber jeden Nachmittag kurze Regenschauer.

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Schwimmbecken gefüllt mit Meerwasser

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Stellplatz und das für € 18,- pro Mobil

13.10.07
Weiterfahrt nach Messina und mit der Fähre geht es wieder zurück aufs Festland. An der Südseite des Festlandes fuhren wir bis Ferruzzano, mussten dabei 2x stehen bleiben, da der Regen zu stark war.

N 38°00.631' / E 16°07.879' fanden wir einen Platz, hier standen 2 deutsche Ehepaare schon seit 4 Wochen und machten Urlaub. Frischwasser und Entsorgung war vorhanden, die Straße war eine Sackgasse.
Tagesfahrt 288 km

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14.10.07
Heute ging es nach Catanzaro und dann in die Berge zum Nationalpark della Sila. Eine traumhaft schöne Fahrt bis 1.600 Meter Höhe, am Lago Arvo wurde übernachtet. Um 8.00h früh hatten wir +2°C und Probleme mit der Bordelektrik.
Tagesfahrt 221 km

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Fahrt durch die Berge

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Überall großer Wassermangel

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morgendlicher Besuch

15.10.07
Unterwegs wurden 2 Werkstätten besucht, keine konnte helfen, nur beim Kassieren waren sie gut. Vom Nationalpark ging es zur Autobahn Richtung Salerno nach Pompeji, wir wollten nur mehr heim.
Tagesfahrt 406 km.

 

16.10.07
Besichtigung von Pompeji bei 25°C, 4 Stunden marschiert.

 

17.10.07 – 20.10.07
Fahrt bis Rom, immer der Küstenstraße entlang und Übernachtung auf unserem bekannten Stellplatz.
251 km

Rom – Pisa , mit Besichtigung des schiefen Turmes von Pisa.
Tagesfahrt 360 km

Pisa – quer durch die Toskana bis nach Jesolo.
Tagesfahrt 431 km

Jesolo – Asten OÖ.
Tagesfahrt 535 km

Wir mussten immer einen Platz mit Stromanschluss suchen, da die Bordbatterie komplett leer war und nicht mehr geladen wurde. Batterie war noch unter Garantie, aber das Ladegerät war defekt.

Nach einer traumhaft schönen Fahrt mit hochsommerlichen Temperaturen empfing uns Österreich so:

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Diese Reise werden wir bestimmt bald wieder machen.

Gefahrene Kilometer insgesamt: 5.500

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