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Routenvorschlag von Wien über Hainburg
zum Neusiedlersee und weiter bis Eisenstadt

Zu Wien gäbe es so viel zu erzählen, daß man dazu einen eigenen Beitrag schreiben müßte. Daher begnügen wir uns hier mit ein paar Links, die Möglichkeiten für Übernachtungen bieten.

Für Wohnmobile sei vorweg schon gesagt, daß in Wien eine Übernachtung (auch zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit) im Wohnmobil nicht erlaubt ist. Siehe hier: Kampierverordnung

Wien bietet 4 Campingplätze an, wovon nur einer 11 Monate geöffnet hat. Einen Campingplatz bietet auch Klosterneuburg an, wo man in der Nähe der S-Bahn steht und somit eine gute Verbindung nach Wien hat.

Stellplätze gibt es rund um Wien ebenfalls, diese liegen teilweise sehr nahe beim Bahnhof, sodaß auch von dort einem Besuch der Bundeshauptstadt nichts im Wege steht.

Campingplatz Rodaun, im 23. Bezirk
Campingplätze in Wien
Campingplatz Klosterneuburg

Stellplatz in Klosterneuburg/Kritzendorf
Stellplatz in Pillichsdorf
Stellplatz in Stockerau
Stellplatz in Strebersdorf bei einem Heurigen

Karte Routenbeschreibung Wien-Burgenland 01

Von Wien führt uns unsere Route am Südufer der Donau, über Hainburg in Niederösterreich nach Kittsee ins Burgenland und weiter in die Region rund um den Neusiedlersee bis zur burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt.

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Wir verlassen Wien in südöstlicher Richtung auf der B9 oder über die Ostautobahn A4 Richtung Schwechat, um dann über Fischamend, Maria Elend, Regelsbrunn nach Petronell zu fahren.

Petronell-Carnuntum liegt am südlichen Ufer der Donau und ist die größte römische Ausgrabungsstätte in Österreich. Die im 6. Jahr n. Chr. gegründete Römersiedlung Carnuntum entwickelte sich zu einer der größten Metropolen des römischen Reiches. Zeugen dieser römischen Vergangenheit sind das Heidentor, das 15.000 Menschen fassende Amphitheater, die Zivilstadt mit prächtigen Villen, Werkstätten, Magazinen, Wohnhäusern und Wasserleitungen, die Palastruine und der Archäologiepark mit dem Diana-Tempel und dem Aussichtsturm.

Aber Petronell bietet noch einiges mehr:

- Die Petroneller Pfarrkirche, eine sehr berühmte Kirche im Brucker Bezirk

- Die Kapelle „Heiliger Johannes der Täufer“, ein romanischer Rundbau aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts, die ursprünglich eine von den Tempelrittern erbaute Wehrkirche war.

- Die ehemalige Wasserburg Schloß Petronell - sie wird heute auch „Schloß Traun“ nach ihren Besitzern genannt - mit einem prächtigen Rittersaal.

Wer sich länger in Petronell aufhalten oder an einer Veranstaltung teilnehmen möchte, für den bietet sich als Übernachtungsmöglichkeit der kleine Campingplatz bei der Tennishalle Peiritsch an.

Von hier aus würde sich ein kurzer Abstecher zum Haydn-Geburtshaus in Rohrau anbieten. In dem strohbedeckten Bauernhaus wurde Joseph Haydn wie auch sein Bruder Michael geboren. Im Geburtshaus befindet sich heute ein Museum.

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Von Petronell fahren wir weiter östlich über den niederösterreichischen Kurort Bad Deutsch Altenburg nach Hainburg an der Donau. Von Bad Deutsch Altenburg aus bieten sich geführte Wanderungen, Boots- oder Kutschenfahrten durch den Nationalpark Donau-Auen an. Der Nationalpark wurde 1996 gegründet und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 9.300 ha.

Auch die romanisch-gotische Marienkirche in Bad Deutsch Altenburg, ein altes Marienheiligtum, das auf einer Bergkuppe steht, sollte man sich ansehen. Der erste christliche König Ungarns „Stephan der Heilige“ soll der Sage nach der Gründer der Kirche sein.

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Angekommen in Hainburg a.d. Donau können wir die Fahrzeuge direkt an der Donau bei der Schiffsanlegestelle abstellen und uns in der Stadt die Sehenswürdigkeiten ansehen. Ob man auf dem Parkplatz auch übernachten kann, sollte man am besten in der nebenan liegenden Gaststätte erfragen.
Unter dem Link „Sehenswürdigkeiten“ konnten wir ja bereits das „Wiener Tor“ kennenlernen. Nun, darauf müssen insbesondere die Wohnmobilisten ein Auge werfen, die ein hohes Fahrzeug haben, denn es gibt dort eine Höhenbeschränkung mit 3,50 m.

Bevor wir Hainburg verlassen, sollten wir noch auf den Braunsberg fahren, um die schöne Aussicht zu genießen (lohnt aber nur bei klarem Wetter). Ganz oben befindet sich ein Parkplatz.

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Jetzt bieten sich zwei Möglichkeiten an, um in die größte Marillengemeinde Österreichs - nach Kittsee - zu fahren (Übersetzung: Marille = Aprikose). Zum einen östlich über Wolfsthal, weiter über Berg bei Wolfsthal nach Kittsee oder wir fahren von Hainburg ein paar km zurück Richtung Bad Deutsch Altenburg, biegen dann südlich nach Hundsheim ab. Da Wolfsthal für uns nicht interessant ist, wählen wir den zweiten Weg über Hundsheim. Bei dieser Tour kommen wir an dem Flugsportzentrum Spitzerberg in Hundsheim vorbei, das vom Österreichischen Aeroclub verwaltet wird und mit einem umfangreichen Angebot allen Flugsportinteressierten zur Verfügung steht. Auch ein Segelflug-Museum gibt es. Über die Öffnungszeiten sollte man sich aber vorher erkundigen. Hundsheim liegt 233 Meter über Adria und hier in dieser Ecke Österreichs nennt man so etwas bereits „Berg“.

Für Camper, die gerne Höhlen aufsuchen, bietet sich noch die „Güntherhöhle“ an. Man holt sich den Schlüssel beim Gemeindeamt (gegen Vorlage eines Lichtbildausweises), womit man dann die Gittertüre beim Höhleneingang aufschließen kann. Die Schlösser wurden von innen angebracht, wahrscheinlich um ein gewaltsames Aufbrechen zu verhindern. Auch für Licht muß man selber sorgen, also starke Taschenlampen mitnehmen.

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Richtung Süden geht es über Prellenkirchen weiter nach Edelstal. Wir befinden uns noch im Bundesland Niederösterreich und weiterhin im Weinbaugebiet. An den sonnigen Südhängen wächst der bekannte Spitzerberger Rotwein "Blaufränkisch". Auf dem Weg dahin durchfahren wir die bekannte „Kellergasse“ von Prellenkirchen, wo sich Keller an Keller reiht und auch ausgeschenkt wird. Auch ein Weinbaumuseum befindet sich dort, welches Aufschluß über die Entstehung des Weinbaues seit der Römerzeit gibt. Und wie ich vom Erzählen hörte, soll es sogar einen Campingplatz in Prellenkirchen geben, dieser soll sich in der Neustiftgasse befinden.

Wir verlassen die Kellergasse, solange wir noch fahrtüchtig sind. Zuviel Wein sollte man aber nicht bunkern, denn wir kommen ja noch ins Schlaraffenland für alle Weinliebhaber, nämlich in die Region um den Neusiedlersee.

Fast hätte ich den Heurigenkalender für unsere Tour bis Prellenkirchen vergessen.

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Wir überqueren nun die Grenze von Niederösterreich ins Burgenland Geschichte des Burgenlandes und kommen in den Bezirk „Neusiedl am See“ nach Edelstal. Dieser nördlichste Ort des Burgenlandes liegt eingebettet in einer Talmulde in den Ausläufern der "Kleinen Karpaten" und bietet neben Wander- und Radwanderwegen ebenfalls ein idyllisches Kellerviertel.

Bekannt ist Edelstal auch durch das Mineralwasservorkommen der Firma Römerquelle.

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Weiter geht’s nach Kittsee und am Ortseingang werden wir mit einem Schild begrüßt, daß wir in der größten Marillengemeinde Österreichs gelandet sind. Parkmöglichkeiten gibt es am Schloß, welches sich kurz nach dem Ortseingang auf der linken Seite befindet.

In Kittsee können wir uns das Barockschloß anschauen, in dem auch Konzerte im Barocksaal stattfinden. Nun noch ein historischer Spaziergang durch Kittsee.

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Vom Schloß Kittsee fahren wir auf der B50/B309 ca. 5,5 km Richtung Gattendorf/Parndorf, um dann links nach Pama abzubiegen und weiter nach Deutsch Jahrndorf, wo wir auf dem Stellplatz übernachten wollen. Hier sind auch Gespannfahrer willkommen. Auf dem Stellplatz befindet sich eine Ver- und Entsorgungsstation und man kann Campingleben praktizieren.

Nach dem nördlichsten Ort des Burgenlands (Edelstal) befinden wir uns nun in der östlichsten Gemeinde Österreichs. Deutsch Jahrndorf ist eine kleine typisch burgenländische Gemeinde, die im Dreiländereck Österreich – Slowakei – Ungarn liegt. Die Gegend bietet sich für Radtouren an, da alles eben ist.

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Von Deutsch Jahrndorf fahren wir über Zurndorf nach Mönchhof. Mönchhof ist die älteste Weinbaugemeinde Österreichs und bereits am Ortseingang finden wir auf der rechten Seite den Weinbaubetrieb der Familie Handler. Herr Handler sen. ist der örtliche Tourismusleiter und gibt gerne Auskunft über eine Übernachtungsmöglichkeit in Mönchhof.

Daß es hier viele und gute Weinbaubetriebe gibt, versteht sich von selbst. Dies trifft aber auch auf die ganze Region um den Neusiedlersee zu und Weinliebhaber werden bald feststellen, nun sind wir wirklich im Schlaraffenland angekommen.

Wir wollen uns aber das „Dorfmuseum Mönchhof“ anschauen. Alte Häuser aus Mönchhof wurden Stein für Stein abgetragen und im Weingarten der Familie Haubenwallner wieder aufgebaut. Im Dorfmuseum Mönchhof taucht man auf einer Zeitreise in die nahe Vergangenheit der kleinbäuerlich, dörflichen Kultur des Seewinkels ein und man gewinnt einen Einblick in den Alltag der Bewohner dieser Region aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Dorfmuseum befindet sich schräg gegenüber des kleinen Bahnhofs in Mönchhof. Parkmöglichkeiten findet man ebenfalls auf dem Bahnhofsparkplatz.

Sehenswürdigkeiten

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Jetzt fahren wir weiter nach Halbturn, um uns das Herzstück der Gemeinde anzusehen, das herrliche Barockschloß Halbturn, mit seiner weitläufigen Parkanlage. Die ehemalige Jagd- und Sommerresidenz des Kaiserhauses wurde im Jahre 1711 von Lucas v. Hildebrandt, einem der bedeutendsten österreichischen Vertreter der spätbarocken Baukunst unter der Regierungszeit von Kaiser Karl VI. erbaut.

Der Schloßpark, die einzige Parkanlage des nordöstlichen Burgenlandes, ist heute ein vollentwickelter Landschaftsgarten in unveränderter Schönheit und zu allen Jahreszeiten eine Oase für Erholungssuchende.

Alljährlich finden hier spannende Jahresausstellungen mit großem Besucherandrang statt. 2010 findet vom 23. April bis 26. Oktober die Ausstellung "(R)EVOLUTION DER MODE” vom Mammutfell zum Minirock statt.

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Von Halbturn fahren wir südwestlich weiter nach Frauenkirchen. Von weitem erkennt man schon die zwei Türme der Basilika. Nach der Zerstörung durch die Türken wurde mit dem Neubau der Franziskaner Wallfahrtskirche 1695 durch Fürst Paul Esterházy begonnen, 1702 wurde sie eingeweiht. Am Hochaltar erblickt man die aus Lindenholz geschnitzte Gnadenstatue, die aus dem Jahre 1240 stammen soll.

Einen Besuch wert ist auch der gegenüber der Basilika liegende weithin bekannte Landgasthof "Altes Brauhaus".

Für eine Übernachtung würde sich hier der Campingplatz in Frauenkirchen anbieten. In dessen Nähe befinden sich auch Einkaufsmöglichkeiten wie z.B. Hofer (ALDI), LIDL oder BILLA.

Eine neue Attraktion für den Seewinkel ist bei Frauenkirchen, im Gebiet der Pimezlacke, die neue
St. Martins Therme, die Eröffnung war am 11. November 2009.

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Über St. Andrä am Zicksee, dessen touristische Attraktion der Zicksee ist, an dem sich auch ein Campingplatz (Hundeverbot) sowie ein Strandbad befinden, und über Tadten fahren wir nach Andau.

Bekannt wurde Andau durch die “Brücke von Andau”. Es handelt sich um eine Holzbrücke, über die nach der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstandes (1956) Zehntausende von Menschen flüchteten.

Im November 1956 wurde die Holzbrücke von ungarischen Soldaten gesprengt. Im September 1996 (zum 40. Jahrestag) wurde sie wieder feierlich eröffnet, nachdem sie vorher in Gemeinschaftsarbeit von ungarischen und österreichischen Soldaten wieder erbaut wurde.

Sehenswert ist auch die katholische Pfarrkirche zum Heiligen Nikolaus. Die Pfarrkirche wurde 1747 als Kapelle erbaut, später ausgebaut und schließlich im Jahr 1931 erweitert. Das Gotteshaus gilt als erste moderne Kirche des Burgenlandes.

Übernachtungsmöglichkeit auf dem Campingplatz in Andau an einem Badesee

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Über Tadten, Wallern, Apetlon kommen wir nach Illmitz. Mit 117 m Seehöhe ist Illmitz der am tiefsten gelegene Ort Österreichs. Der tiefste gemessene Punkt Österreichs (114 m) liegt nur ein paar km von Apetlon entfernt. Zwischen Apetlon, Frauenkirchen und St. Andrä am Zicksee befinden sich die Lacken. Die Lacken sind untrennbar mit dem Seewinkel verbunden.

Eigentlich sind die zahlreichen Lacken kleine, flache Seen (Steppenseen). Es handelt sich um wannenartige Vertiefungen, in denen sich das Oberflächenwasser sammelt. Die Lacken haben keine Verbindung zum Grundwasser und sind meistens nur bis ca. 50 cm tief. Weil kein Abfluss vorhanden ist, sind sie salzhaltig. Im Sommer trocknen viele der Lacken gänzlich aus. Hier dürfte es sich wohl auch um das Zentrum des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel handeln.

Aufgrund der mehrfach ausgezeichneten Weißweine, die in Illmitz produziert werden, wird der Ort auch "Boden der Weltmeisterweine" genannt. Illmitz ist Weinfreunden in aller Welt für hervorragende Süßweine bekannt. Aber auch gute Rotweine werden hier angebaut.
Jetzt kommen wir auch erstmals an das Ufer des Neusiedlersees, der übrigens der größte Steppensee Europas ist.

Am Hafen und Badegelände setzen die Fähren (auch für Fahrräder) nach Mörbisch über. Da die Gegend ideal für Radler ist, nutzen viele eine Überfahrt, um auf diese Weise den österreichischen Teil des Neusiedlersees zu umrunden. Fahrstrecke ca. 74 km.

Natürlich kann man auch Boots-Rundfahrten vom Hafen machen oder sich auch Tret- und Elektroboote ausleihen. Außerdem kann man Exkursionen in den Nationalpark, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche machen.

Sehenswertes

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Nun geht es weiter nach Podersdorf am See. Bekannt unter Campern dürfte Podersdorf wegen seines Campingplatzes sein, liegt er doch direkt am See und ist im Gegensatz zu allen anderen Campingplätzen am See ohne Schilfgürtel.

Es wird gemunkelt, daß Podersdorf die meisten Besucher im Burgenland vorweisen kann. Ein großzügig angelegtes Strandbad lockt viele Badegäste wie auch Surfer an.

Die Windmühle Podersdorf am See ist die größte Windmühle Österreichs. Sie ist voll funktionsfähig und beeindruckt durch ihre Technik. Ursprünglich gab es sieben Windmühlen im Seewinkel.

Die seit dem Jahre 1849 bestehende Windmühle steht unter Denkmalschutz. Sie war bis ca. 1926 in Betrieb und wurde in den Jahren 1975 - 1980 vollständig restauriert. Bei einer Führung in der Windmühle kann man alles über ihre Funktionsweise und Geschichte erfahren. Außerdem finden hier laufend diverse Veranstaltungen statt.

Seit Mai 2010 gibt es einen offiziellen Stellplatz für 5 Wohnmobile bei dem Weingut Sloboda, ca. 500m vom Centrum entfernt. € 5,00 inkl. V+E+Müll, Strom € 2,00. Ab 12 Flaschen Weineinkauf ist der Platz gratis. GPS-Koordinaten: N 47.85032° / E 16.83097°

Sehenswertes

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Jetzt fahren wir über Weiden am See nach Neusiedl am See, der Bezirkshauptstadt. Wohnmobilisten sei gesagt, hier ist man als Übernachter nicht gern gesehen, auch wenn sich die Parkplätze auf der Straße vor dem Hallenbad dafür anbieten würden, und es wurde schon gestraft.

Neusiedl am See, die Kleinstadt am Nordufer des Neusiedler Sees, bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten, wie Segeln und Surfen, Tennis, Reiten, Radfahren und Badespaß. Das Hallenbad wird zwar beworben, fällt aber unter den vielen Wassersportangeboten der Region nicht besonders auf.

Ein Spaziergang auf den Kalvarienberg würde sich anbieten.

Bevor wir jetzt auf die Westseite des Sees wechseln, noch ein kleiner Tipp für Einkaufshungrige, keine Lebensmittel, sondern Markenartikel aller Art bis 70% gesenkt (so besagt es jedenfalls die Werbung), gibt es im 4 km entfernten Mc Arthur Glenn Outlet Center zwischen Neusiedl am See und Parndorf.

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Von Neusiedl am See geht es dann weiter über Jois, Winden am See, Purbach (Campingplatz) nach Breitenbrunn. Hier befindet sich auch ein Campingplatz neben dem Hafengelände sowie das Seebad. Der CP wird aber überwiegend von Dauercampern genutzt. Zum Ortszentrum sind es ca. 4 km.

Vom Hafen aus fährt zweimal am Tag eine Fahrradfähre auf die gegenüberliegende Seite des Sees nach Podersdorf. Dies wäre natürlich auch für eine Radtour interessant, da man die ansonsten ca. 74 km Seeumrundung, auf österreichischem Gebiet, erheblich verkürzen könnte.

Sehenswertes

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Nun geht es weiter nach Donnerskirchen. Über dem Ort erhebt sich die Martinskirche, das Wahrzeichen von Donnerskirchen. In ihr finden Konzerte statt. Die 1676 vom Fürsten Esterhazy erbaute barocke Wehrkirche war in kriegerischen Zeiten (z. B. während der Türkenbelagerung) letzter Zufluchtsort der Ortsbevölkerung.

Außerdem befinden wir uns in der Kirschblütenregion (Donnerskirchen, Purbach, Breitenbrunn, Winden und Jois), wo je nach Witterung ab Anfang April die ersten Kirschbäume zu blühen beginnen und die Hochblüte ab ca. Mitte April ist (wetterbedingt). Tausende von blühenden Kirschbäumen gibt es dann, und der Tourismusverband Donnerskirchen hat einen Rundwanderweg markiert, wo man in ca. 1 ½ Stunden mitten durch das Blütenmeer wandern kann.

Hier finden wir auch einen kleinen Campingplatz. Obwohl einige km vom See entfernt, sieht man noch auf den Neusiedlersee. Außerdem ist ein Schwimmbad angeschlossen, sodaß es tagsüber auch etwas lauter auf dem CP werden könnte.

Von hier aus kann man natürlich wieder Fahrradtouren machen oder man unternimmt Spaziergänge durch das bewaldete Leithagebirge.

Golfspieler unter uns Campern kommen auch auf ihre Kosten, denn in Donnerskirchen befindet sich ein
18-Loch Championship Course PAR 72.

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Über Oggau (Campingplatz) fahren wir zu der Freistadt Rust. Rust trägt auch den Beinamen „Storchenstadt“.

Die Freistadt Rust ist aber auch eine der drei Modellstädte Österreichs - neben Salzburg und Krems - die 1975, im Jahr des „europäischen, architektonischen Erbes“, ausgezeichnet wurde.

Ja, und da wir uns immer noch im Wein-Schlaraffenland befinden, seit 1989 hat die erste deutschsprachige Weinakademie der Welt ihren Sitz in dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Seehof in Rust.

Rust wurde schon einige Male für seine denkmalpflegerischen und kulturellen Bemühungen als schönste Stadt des Burgenlandes ausgezeichnet. Also noch ein Grund mehr hier einen Stopp einzulegen.

Sehenswürdigkeiten

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Als nächste Station fahren wir Mörbisch am See an und befinden uns jetzt an der Grenze zu Ungarn. Die Grenze ist für Fußgänger und Fahrradfahrer offen. Daher bietet sich für Radler auch von hier eine südliche Seeumrundung auf überwiegend ungarischem Gebiet an. Von Illmitz könnte man dann wieder mit der Radfähre nach Mörbisch übersetzen.

In erster Linie dürfte Mörbisch Bekanntheit durch seine „Seefestspiele“ erlangt haben, bei denen jeweils im Juli und August Operetten bekannter österreichischer Komponisten gespielt werden. 2007 wurde zum 50-jährigem Jubiläum „Wiener Blut“ von Johann Strauß aufgeführt. Vom 15. Juli bis 29. August 2010 präsentieren die Seefestspiele Mörbisch ”Der Zarewitsch” von Franz Lehar.

Mörbisch weist auch auf dem Parkplatz der Seefestspiele ausgeschilderte Stellplätze für Womos aus, die sich direkt beim Yachthafen befinden.

Ausflugsziele in Mörbisch

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Zurück über Rust, fahren wir jetzt Richtung Eisenstadt in die Festspielgemeinde Sankt Margarethen.

Am bekanntesten ist wohl der Römersteinbruch. In diesem wurde nicht nur der Kalksandstein für den Wiener Stephansdom und für viele Prachtbauten der Wiener Ringstraße abgebaut, in dem stillgelegten Teil des Steinbruchs finden auch (auf der größten Naturbühne Europas) alljährlich die Opernfestspiele statt.
In der monumentalen Sandsteinkulisse des Römersteinbruchs steht vom 14. Juli (Premiere) bis 29. August 2010 “Die Zauberflöte” auf dem Spielplan.
Die Zauberflöte ist eine wunderbare Geschichte von Märchen und Mythen, die von guten und bösen Mächten sowie von der alles überwindenden Kraft der Liebe erzählt.

Die Opernfestspiele feierten übrigens 2007 ihren 10. Geburtstag!


Erwähnenswert wäre auch noch der Märchenpark Neusiedlersee
, der sich 2010 in Familypark umbenennt. Österreichs größter Freizeit- und Familienpark, nahe dem Römersteinbruch. Hier in dieser Märchenwelt können jung und alt sich vergnügen.
 

Öffnungszeiten:

Täglich ab 27. März bis 26. Okt. 2010

April – Sept.: 9.00 – 18.00 Uhr
Einlass bis: 17.00 Uhr
Fahrattraktionen: 10.00 bis 18.00 Uhr

Oktober: 10.00 bis 17.00 Uhr
Einlass bis: 16.00 Uhr
Fahrattraktionen: 10.00 bis 17.00 Uhr


Als naheliegende Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich die CP in Rust oder Oggau an. (Das Übernachten am Parkplatz des Römersteinbruchs ist nicht erlaubt.)

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Über Trausdorf an der Wulka fahren wir nun nach Eisenstadt, die Landeshauptstadt des Burgenlandes. Eisenstadt setzt ganz klar auf sein kulturelles und geschichtliches Image mit Haydn und Esterhazy, dem Schloß und diversen kleinen Museen, schmackhaft gemacht mit ein wenig Wein und gemütlicher Fußgängerzone.

So wie in der Bundeshauptstadt Wien, gäbe es hier auch eine Menge zu schreiben, daher mache ich es mir einfach und setze einen Link zu den Sehenswürdigkeiten, Museen, Veranstaltungen etc., da kann dann jeder für sich das Passende heraussuchen.

Mit offziellen Übernachtungsplätzen fürs Womo sieht es hier leider nicht so gut aus. Mit ein wenig Gefühl wird man aber in den kleinen umliegenden Gemeinden schon ein Plätzchen finden. Den Stellplatz in Großhöflein, der noch in vielen Stellplatzführern angegeben wird, gibt es nicht mehr. Gespanne könnten sich auf die Campingplätze in Donnerskirchen, Rust oder Wiener Neustadt Süd stellen.

Abschließend möchte ich noch die "Neusiedler See Card" erwähnen, mit der man bei vielen Eintritten verbilligt oder sogar umsonst reinkommt.
 

Bei dieser Tour dürften ca. 250 km zusammenkommen.

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Für die Radler unter uns, hier noch einige der schönsten Radwege im Burgenland

Der Kirschblütenradweg 42 km

Der Hansag-Radweg (Seewinkel) 54 km

Der Koglradweg 34 km

Die Sauerbründl-Strecke 25 km

Der Rotwein-Radweg 45km

Die Geschriebenstein-Runde 55 km

Die Lafnitzrunde 66 km

Raderlebnis rund um den Eisenberg 85 km

Der Apfelradweg: Kondition ist gefragt 45 km

Der Naturpark-Radweg 52 km