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Es wird jetzt Richtung Tanger gebummelt. In die Kamera kommt Sand bei einem Sturz und aus ist es mit dem Fotografieren, es bleiben nur die Erinnerungen. Die Städte Casablanca, Rabat und Sale wurden noch besucht, natürlich auch die Herkules Grotte und Cap Spartel, der nördlichste Punkt von Afrika.
Einige Tage vor der Rückfahrt besuchten wir noch Ceuta, eine spanische Enklave, sehr schön, aber nicht zu empfehlen. Da es EU-Gebiet ist, mussten wir ausreisen und bei der Rückfahrt abends wieder in Marokko einreisen.
Auf einem Campingplatz erfuhren wir dann, dass unsere Fähre aus unerklärlichen Gründen nicht mehr nach Genua geht, einfach gestoppt.
In Tanger im Hafen wurden uns die Rückfahrtskosten ausbezahlt und wir mussten uns selbst eine neue Fähre suchen. Tanger – Tarifa war das beste Angebot, 35 Min. Überfuhr, Platz war da und so ging es sofort aufs Schiff nach Spanien und dann der lange Weg nach Österreich mit einem kurzen Stopp in Frankreich bei Freunden.
Es war für uns eine der schönsten Reisen und die Reise ist ohne weiteres alleine zu unternehmen. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und hilfsbereit, natürlich hält jeder die Hand auf. Die Campingplätze sind teilweise verschmutzt und ohne Warmwasser, aber um 2,00 – 8,00 € kann man nicht mehr verlangen. Wir alle haben unser eigenes Klo und Bad mit uns und ausleeren können wir es auf einem Campingplatz.
Wir waren vom 29.03. bis 13.05. unterwegs, fuhren 8.800 Kilometer. Sollte die Zeit es erlauben, wir fahren wieder.
Campergrüße Edith & Peter Svoboda
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