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Mit dem Wohnmobil nach Marokko

vom 29.03. bis 13.05.2006

von Edith und Peter Svoboda

Am 29.03.06 Abfahrt Asten nach Warmbad Villach. Übernachtet wurde gegenüber dem Warmbad am Parkplatz des Bahnhofes.

Und schon gingen die Probleme los: Wasserpumpe schaltete sich trotz Entlüften nicht von alleine aus, wir mussten es händisch tun. Unsere Bordbatterie gab auch noch den Geist auf. Den nächsten Tag neue Batterie kaufen und dann auf die Autobahn Richtung Genua. Hier wurde im Hafen übernachtet, sehr früh wurde eingecheckt und dann ging das Warten los. Ein Defekt an der Bugklappe der Fähre und keine ordentlichen Papiere der Reederei verzögerten die Abfahrt um 8 Stunden. Die Überfahrt dauerte 48 Stunden bei ruhigem Meer und es gab eine sehr gute Verpflegung. Am 02.04. abends erreichten wir Tanger. Da es bereits finster war, übernachteten wir neben der Polizei im Hafen.

Am 03.04. fuhren wir zeitig weg, da bei dem Lärm an keinen Schlaf zu denken war. Tanger – Chefchaouen, die Stadt der blauen Häuser (110 km).

 

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So sah es bei unserer Abfahrt in Oberösterreich aus...

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Stau im Hafen von Genua

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Wie die Ölsardinen

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...und so grün sah es in Marokko aus

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Chefchaouen – die blaue Stadt

Ein kurzer Aufenthalt und weiter geht es nach Volubilis, eine alte ehemalige Römersiedlung. Hier wurden wir mit 34° Grad Wärme empfangen. Die Besichtigung war ein heißer und ermüdender Weg.

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Volubilis

Nach 331 Tageskilometern wurde dann der Campingplatz in Meknes besucht und wir erlebten die erste Überraschung, Campingplatzgebühr für 2 Personen, WoMo und Strom 8,- €.

Am nächsten Morgen wurde Meknes mit einem Führer besichtigt.

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Tor Bab Mansour, das wichtigste Stadttor von Meknes

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Eingang zum Grab

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Mausoleum von Moulay Ismail

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Hof der Medersa Bou Inania

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Tor Bab en-Nouar

05.04. Fahrt nach Fes, 50 km, 14° C morgens, untertags 24 – 26° C. Ganzen Tag Stadtbesichtigung in Fes.

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Tor Bab Bouleloud – Eingang in die Medina

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Besuch in einer Färberei

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Transport in der Medina

Spätabends Weiterfahrt nach Safrou zum Campingplatz (60 km), wurde von Edith Kohlbach in ihrem Buch: MOBIL REISEN – MAROKKO, Seite 192 mit diesen Worten beschrieben: “Idyllischer Platz, Schwimmbecken, warme Duschen” und so sah es aus:

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Kostenpunkt ohne Strom: 3,10 €

Der nächste Tag war unsere längste Etappe 546 km von Safrou nach Merzouga zu den Sanddünen Erg Chebbi in den Ausläufern der Sahara. Die Fahrt ging über den Mittleren Atlas und dann über den Hohen Atlas. Eine traumhaft schöne Kulisse mit zwei Pässen (1.769 m und 1.907 m). Hier einige Bilder von dieser Fahrt.

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Am Weg

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Die Vegetation wird immer weniger

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Apfelbäume in Blüte

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Straßen nicht immer sicher

Wechselbilder

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Unser Campingplatz in Merzouga

Temperatur war 14° C in der Nacht und 28° C tagsüber.
Mit einem Geländewagen wurden die Dünen inspiziert.

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Sand, Sand und wieder Sand

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Sandsturm bei der Rückfahrt

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Sonnenaufgang

Am 08.04. ging es wieder von Merzouga nach Erfoud – Asrir – entlang der Straße der Kasbahs in die Todra - Schlucht, zu beiden Seiten waren über 300 m hohe Felswände. Danach mussten wir uns noch eine Meisterleistung der Straßenbaukunst in der Dades-Schlucht anschauen, wo auch übernachtet wurde. Tageskilometer 264

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Einfahrt Todra-Schlucht

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Der Weg zurück

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Ende der Schlucht und Übernachtung

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Sohn des Hotelbesitzers mit meiner letzten Kappe

Es ging wieder zurück über den Hohen Atlas Richtung Marrakesch, diesmal ging's über den Pass Tizi-n-Tichka
2.260 m. Kurz vor Marakesch wurde neben einem Spital mit Erlaubnis auf dem Parkplatz geschlafen. Zum Abendessen wurde das Fleisch - Lammkotelett beim Fleischer gekauft und der Wirt daneben hat es für uns gegrillt. Tageskilometer 260

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Es geht über den Hohen Atlas von Süden nach Norden

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Fleischer

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Wirt

Nach einer stürmischen und regenreichen Nacht ging es weiter nach Marrakesch. Nach 90 km wurde etwas außerhalb der Stadt auf einem überfüllten Campingplatz für die nächsten 2 Nächte Rast gemacht. Mit einem Minibus vom Campingplatz wurden wir gegen eine kleine Gebühr in die Stadt gefahren und abends wieder abgeholt. Die Altstadt und der Gauklermarkt waren unser Ziel. Am Gauklermarkt gab es tagsüber verschiedene Aufführungen (Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler .....) und abends bereiteten kleine Garküchen ihre Speisen.

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Tor Bab Agnenaou, Stadttor von Marrakesch von 1150

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Moschee Koutouba, Wahrzeichen der Stadt

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Gauklermarkt tagsüber...

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... und abends

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Frauen bei der Schönheitspflege

Am 12.04. fuhren wir zu den Ouzoud-Wasserfälle. Eine Übernachtung stand auch auf dem Programm. Tageskilometer 210

Wechselbilder

Wechselbilder

Der Campingplatz mit seiner Speisenkarte

Von den Wasserfällen ging es zurück nach Marrakesch und dann wieder über den Hohen Atlas von Norden Richtung Süden auf einer Nebenstrasse. Übernachtet wurde direkt auf der Passhöhe, Kostenpunkt 2,00 € ohne Strom. Tageskilometer 360

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Blick auf Hohen Atlas

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Passstraßen

Die Abfahrt dauerte etwas länger, Gegenverkehr und Staus. Ankunft in Taliouline nach 90 km

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Etwas eng

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Kurven

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Stau

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Felsüberhänge

Ab 15.04. wurde nur gemütlich gefahren von Taliouline, Igherm, Tal der Ammeln, Tararoute, Tiznit und Gouelmim (Bou Jerif) und dann der Küste entlang nach Agadir.

Am 18.04. erreichten wir den neuen Campingplatz in der Nähe von Agadir, welcher anstatt der PLATTE benützt werden soll und auch wird (Kostenpunkt: 7,50 €, Warmwasser, Strom alles dabei ). Es gibt nur Tränen bei den Dickschiff-Mobilbesitzern "der Campingplatz ist so teuer". Auf meine Frage, wie habt ihr das letztes Jahr gemacht, erzählte man mir: Oh, es wurde ein Loch gegraben und da kam alles rein, war das Loch voll, wurde ein Neues gemacht usw. – Nette Mobilfahrer.

Dafür werden jetzt alle von der Platte mit der Polizei verjagt. Der Küste entlang Richtung Tanger werden dafür auch alle WM bei kleinstem Vergehen gestraft, im Landesinneren bleibt der Wohnmobilist noch unangetastet.

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

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Durchs Land

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Übernachtung im Bou Jerif – altes Franzosenfort...

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...und so schaut der Weg dorthin aus

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Die “Platte” – am Abend leer gefegt

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Agadir hat den Glanz der alten Zeit verloren

Am 20.04. wird Agadir verlassen und Essaouira angefahren, eine alte, von Portugiesen errichtete Hafenstadt. Tageskilometer 180

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Essaouira

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Im Souk

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Campingplatz – Kosten 5,20 € incl. Strom

Es wird jetzt Richtung Tanger gebummelt. In die Kamera kommt Sand bei einem Sturz und aus ist es mit dem Fotografieren, es bleiben nur die Erinnerungen. Die Städte Casablanca, Rabat und Sale wurden noch besucht, natürlich auch die Herkules Grotte und Cap Spartel, der nördlichste Punkt von Afrika.

Einige Tage vor der Rückfahrt besuchten wir noch Ceuta, eine spanische Enklave, sehr schön, aber nicht zu empfehlen. Da es EU-Gebiet ist, mussten wir ausreisen und bei der Rückfahrt abends wieder in Marokko einreisen.

Auf einem Campingplatz erfuhren wir dann, dass unsere Fähre aus unerklärlichen Gründen nicht mehr nach Genua geht, einfach gestoppt.

In Tanger im Hafen wurden uns die Rückfahrtskosten ausbezahlt und wir mussten uns selbst eine neue Fähre suchen. Tanger – Tarifa war das beste Angebot, 35 Min. Überfuhr, Platz war da und so ging es sofort aufs Schiff nach Spanien und dann der lange Weg nach Österreich mit einem kurzen Stopp in Frankreich bei Freunden.

Es war für uns eine der schönsten Reisen und die Reise ist ohne weiteres alleine zu unternehmen. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und hilfsbereit, natürlich hält jeder die Hand auf. Die Campingplätze sind teilweise verschmutzt und ohne Warmwasser, aber um 2,00 – 8,00 € kann man nicht mehr verlangen. Wir alle haben unser eigenes Klo und Bad mit uns und ausleeren können wir es auf einem Campingplatz.

Wir waren vom 29.03. bis 13.05. unterwegs, fuhren 8.800 Kilometer.
Sollte die Zeit es erlauben, wir fahren wieder.

Campergrüße
Edith & Peter Svoboda

 

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