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Als Einleitung möchte ich darauf hinweisen, daß ich keine Bewertungen irgendwelcher Art vornehme, sondern nur die eigenen Eindrücke wiedergebe. |
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Am 30. Juli 2002 um 8:20h starteten wir unseren Urlaubstörn vom nördlichen Burgenland (70 km südöstlich von Wien). Wie immer fuhren wir, ohne Zwischenstops zu planen, los und suchten uns erst bei aufkommender Müdigkeit nahe der Autobahn einen Campingplatz. Diesmal sollte es auf dem Weg nach Norden der Seeterrassencampingplatz in D-92555 Trausnitz (nördlich von Regensburg) werden. Der Platz liegt 10 km östlich der Abfahrt Nr. 29 an der A 93. Bis dahin waren wir 557 km gefahren und kamen gegen 17:00h an. Die Begrüßung durch den Betreiber war derart unfreundlich, daß wir am liebsten gleich wieder gefahren wären. Die Müdigkeit sprach aber dagegen. Der angrenzende See war sehr schön, zwei Liegewiesen gingen bis ans Wasser und es gab einen Boots- und Badesteg. Für die Liegewiesen und den See gab es ein Hundeverbot. Der terrestrische Fernsehempfang war sehr schlecht. |
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Am zweiten Tag brachen wir um 8:30h auf und wollten nun den kleinen Campingplatz in 17209 Sietow am Müritzer See anfahren. Am Vortag hatten wir schon 35° im Womo, heute wurden es sogar 36°. Bevor wir um 17:15h in Sietow ankamen, riefen wir von der Autobahn an, ob noch ein Platz frei wäre. Dies sollte sich als gut erweisen, denn wir bekamen dadurch den letzten freien Platz. Tageskilometer 597 . |
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4. Tag: Abfahrt Sietow 9:20h, Ankunft in 18211 Börgerende an der Ostsee 11:40h. |
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7. Tag: Abfahrt Börgerende 9:20h, Ankunft in 18374 Zingst an der Ostsee 12:20h (Campingplatz Düne 6). Tageskilometer 110. |
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Zingst hat einen weißen steinfreien aber nicht sehr breiten Sandstrand. Die Dünen dürfen nicht betreten werden und es gab ein Hundeverbot am Strand. 8. Tag: Land unter in Nordvorpommern. Letzte Nacht hat uns das Schlechtwetter, von dem wir die ganze Woche verschont wurden, eingeholt. In den letzten 12 Stunden kamen 50-75 Liter Regen pro qm (Radiobericht) vom Himmel. Das ist ansonsten die durchschnittliche Regenmenge im August. Jetzt konnten wir froh sein, auf einem Schotterrasen zu stehen, der zudem noch leicht wellenförmig angelegt ist, sodaß die Hauptstellflächen nicht unter Wasser stehen. |
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Das schlechte Wetter bot sich (wie erwähnt) zur Benutzung der Fitnessräume und der Saunaanlagen an, was ich großzügigerweise meiner Frau überließ. Der Fitnessraum kostete die Stunde 5 € und die Sauna für 2,5 Stunden € 7,50. |
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9. Tag: Abfahrt Zingst um 10:50h, Ankunft in 18556 Juliusruh (Rügen) 15:00h. Tageskilometer 150 |
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10. Tag: Mit Rad und Hund, bei strahlendem Sonnschein, zum Kap Arkona |
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11. Tag: Der Wetterbericht versprach für den NO von Mecklenburg-Vorpommern sonniges Wetter, was wir zum Anlaß nahmen, unseren Aufenthalt um einen Tag zu verlängern. Er sollte sich, wie auch schon häufiger, wieder geirrt haben. Anstatt Sonne, stark bewölkter Himmel. Wir nahmen unsere Räder samt Hund und fuhren diesmal Richtung Süden nach Glowe bis zum Hafen (ca. 9 km). Auf dem Rückweg fing es an zu tröpfeln. Der Radweg zum Kap Arkona gefiel uns besser, da man dabei die schöneren Aussichten hatte. |
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12. Tag: Abfahrt 10:10h von Juliusruh, Ankunft 16:00h in 17111 Sommersdorf am Kummerower See. Tageskilometer 207. |
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13. Tag: Herrliches Badewetter. Unser Stellplatz in der ersten Reihe bot uns eine wunderbare und abwechslungsreiche Sicht auf den See. |
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14. Tag: In Teilen Deutschlands, Österreich, vielen Mittelmeerländern und am Schwarzen Meer wüteten furchtbare Unwetter, die verheerende Überflutungen hinterließen. Auch bei uns begann der Tag mit etlichen Niederschlägen, daher beschlossen wir, einen weiteren Tag am Kummerower See zu bleiben. Am frühen Nachmittag ließ der Regen etwas nach. In Rostock regnete es lt. Radiobericht 60 Liter pro qm. |
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15. Tag: Letzte Nacht und in der Früh hat es wieder stark geregnet. Wir beschlossen, jetzt zum Plauer See zu fahren. Auf der Fahrt dorthin hörten wir den Wetterbericht, der auch für die nächsten 2-3 Tage weitere hohe Niederschläge vorhersagte. Im gleichen Moment kam ein Hinweisschild zur Autobahn. Wir waren uns sofort einig: Ab Richtung Süden, zurück ins Burgenland. Durch die Medien waren wir informiert, daß es auch in Österreich verheerende Überschwemmungen gab und die Donau und der Kamp zu schlimmsten Überflutungen geführt hatten. Um 22:00h überfuhren wir in Suben die deutsch-österreichische Grenze. Mit der Grenzüberschreitung wollen wir auch diesen Bericht beenden. |
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Gesamtkilometer: 2.978 |
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