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Mit dem Wohnmobil nach Libyen und Tunesien
Teil 2

von Ingrid und Hans Lautenbacher

Heute ging die Grenzabfertigung flott, waren die Grenzer doch mit einer italienischen WoMo-Gruppe beschäftigt. Natürlich das Abschrauben der libyschen Nummernschilder, die Rückgabe, Austragen der Fahrzeuge aus dem Pass, Abwicklung des Carnets – alles brauchte seine Zeit. Trotzdem, ich denke, in weniger als zwei Stunden fuhren wir weiter.

Über Tataouine, Ghomrassen wieder südlich zum Übernachtungsplatz in der Nähe von Chenini, herrlich unter Palmen. Wichtig war für uns der offene Trinkwasserbrunnen, Wasser war zu bunkern und Wäsche konnte ohne schlechtes Gewissen gesäubert werden. Hier war's so richtig nach Campers Geschmack.

Wieder 'mal mit Lagerfeuer und allem was dazugehört.

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Im Hintergrund das Berberdorf Chenini

Unser Stellplatz bei Chenini unter Palmen

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Unser Brunnen in der kl. Oase bei Chinini

Nach einer Rundfahrt, Besichtigung des regionalen Museums mit den allgegenwärtigen Dinosauriern, einem Mittagessen im gepflegten Restaurant stiegen wir zum Dorf Chenini auf. Am Abend ging's dann wieder zum Stellplatz zurück.

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Verlassene Lehm-Wohnungen

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Siesta in Tunesien

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Chenini

Donnerstag, 2. März. Wir starteten früh, sahen uns im Matmata-Bergland die zum Teil noch bewohnten Höhlenwohnungen an. Es sind Schachthöhlen, die Wohnungen halten im Winter die Wärme und sind im Sommer kühl. Weiter über Douz, diese am Wüstenrand gelegene Stadt ist touristisch voll erschlossen und darauf „abgerichtet“, hier gefiel es uns nicht so. Also weiter nach Kebili zu einem 4x4 Fahrer Campment. Diese campingplatzähnlichen Anlagen kannten wir schon von Libyen.

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Getreide mahlen in einer Höhlenwohnung

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Karawanserei

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Küche mit Wandbespannung als Spritzschutz

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Begegnung bei einer kurzen Pause

Heute fuhren wir wieder nach Süden, ins Gebiet Le Franique. Wir sahen das Ausgraben von Sandrosen, bunkerten soweit notwendig Wasser aus einer gefassten Quelle, um am Nachmittag unseren Schlafplatz in der Wüste, einige Kilometer von El Faouar aufzusuchen. Spazierengehen, relaxen in der inzwischen warmen Sonne, was wollten wir mehr.

Tageskilometer 118

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Sandrosen

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Gefaßte Wasserquelle

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Junge beim Ausgraben von Sandrosen

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Unser Schlafplatz

Wir fuhren auf sehr guter Piste dem Chott El Djerid entlang. Kamele, Sandrosen, Wüste pur – einfach beeindruckend. Cirka 8 Kilometer westlich von Redjim Maatoug hatte das Fahren ein Ende. Übernachtung in der Wüste, Lagerfeuer, so hatten wir uns einige Tage gewünscht.

Tageskilometer 55

 

5. Woche

Heute ist der 5. März. Sonntag. Unser Willi hat Geburtstag! Wieder eine Fahrt in die Wüste, zum Teil auf guten Teerstrassen. Bis kurz vor Redjim Maatoug, dann zurück in die Gegend von El Fratique.

Sehr starker Sandsturm – und Willi hatte für seine Geburtstagsfeier mitten in der Wüste ein Nomadenzelt aufbauen lassen. Des Sturms wegen musste das Zelt abgebaut und an sicherer Stelle wieder aufgebaut werden. Der Sturm ließ nach.

Kaffee gab's und Kuchen. Abends wieder Lagerfeuer und ein Essen nach tunesischer Art. Sehr schade, wir mussten Willi's Fest früh beenden – Sandsturm.

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Willi beim Anschneiden seines Geburtstagskuchen

Zuerst grobes Reinigen der Fahrzeuge, wie schon öfters waren in jedem Luftfiltergehäuse einige Becher Sand. Nachdem wir vergessen hatten, die Kühlschrankentlüftung abzukleben, konnten wir uns die Staufächer sehr gut vorstellen – und ließen sie geschlossen. Gegen 10 Uhr war Start. Tozeur unser Ziel. Nach dem Abstellen der WoMos fuhren wir mit der Kutsche durch diese stimmungsvolle Oase. Wir sahen uns die hier typischen Hausfassaden mit ihren durch vor- und zurückversetzte Lehmziegel geschaffenen Ornamenten an. Besuchten eine Töpferei, welche die Ziegel anfertigt und hatten noch Zeit, durch die Palmenhaine auf den Belvedere-Hügel zu laufen. Tozeur ist eine Touristenstadt mit vielen noblen Hotels. Hier erlebten wir, erstmals in diesem Urlaub, die Anmache der Souvenirverkäufer. Nicht schlimm, aber eben noch ungewohnt.

Tageskilometer 162

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Tozeur Centrum

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Typische Hausfassade. Hier der Hotelkomplex “Dar Cherait” mit Museum
und immer noch ist der Himmel gelb vom Sand.

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Herstellung der Ziegel

Wir bleiben noch. Es gibt noch viel zu sehen. Beeindruckend auch das Museum, welches wir spätabends noch besuchen konnten. Es liegt im Bereich des Dar Cherait-Komplexes und ist absolut sehenswert. Zusammengetragene antike Gebrauchsgegenstände, Kleider, wertvoller Schmuck, aber vor allem die vielen Nischen mit nachgestellten Lebensabschnitten der in dieser Region lebenden Menschen. Dank der günstigen Preise für Kutschfahrten ließ sich sehr vieles auch in den Außenbezirken besichtigen. Die letzten Tage hatten wir wieder Glück mit dem Wetter.

Mittwoch, 8. März. Let's go west! Wir fuhren bis zur algerischen Grenze zu der Oase Mides. Eigentlich wollten wir den dortigen Campingplatz aufsuchen. Leider wurde er von den örtlichen Behörden geschlossen. Grund sollten die „bösen“ Algerier sein, welche nichts anderes im Sinn hätten, als über die grüne Grenze zu kommen und Touristen zu entführen. Vorher machten wir aber noch in Chbika halt, wanderten dort durch Felsschluchten und kühlten die Füße unter einem Wasserfall. Wasser, Palmen, Schluchten die Landschaft ist herrlich. Nun lohnen auch die markierten Aussichtspunkte für einen Stopp. Und überall findet man Achat-Drusen. Über Tamerza und eine serpentinenreiche Strasse erreichten wir nun den heutigen Endpunkt.

Wir suchten uns einen schönen Stellplatz an einem Stausee, bestimmt 3 oder 4 Kilometer von der Grenze weg. Kurzzeitig wurden uns die Pässe abgenommen, wohl kontrolliert und wieder übergeben. Am Abend wurde uns ein komplettes Essen nach tunesischer Art gebracht. Hat uns sehr gut geschmeckt. Bei Rotwein und Tee saßen wir noch länger am Feuer.

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Felsschluchten
bei Chbika

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Übernachtungsplatz

Heute fuhren wir in die Oase. Kurze Wanderung im Flussbett, Palmen, Kaskaden, Schluchten, hier gefiel es uns.

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Freitag, 9. März. Ein Teil unserer kleinen Gruppe machte eine mehrstündige Wanderung mit örtlichem Führer. Vor der Dunkelheit kamen sie mit einer gefangenen Hornviper zurück, die sich der Einheimische zum Abendessen zubereiten wollte.

Solange wollten wir hier eigentlich nicht bleiben, wir wollten nach Norden. Dort war starker Schneefall angesagt, und hier war es doch so schön.

Trotzdem, wir wollten heute weiter. Ziel war Gafsa. Hier in der größten Stadt im Südwesten Tunesiens wollten wir 'mal wieder einkaufen und eben auch bummeln gehen. Übernachtung auf einem Campingplatz. Das Wetter wird schlechter.

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6. Woche

Sonntag, 12. März. Wir fuhren im WoMo von Maria und Herbert mit nach Metlaoui. Hier wollten wir mit dem „Lezard Rouge“, dem restaurierten, roten Zug des Bey von Tunis durch die Seldja-Schlucht. Die Fahrt dauerte zwei Stunden – beeindruckend.

Am Nachmittag hatten wir noch etwas Zeit für die Besichtigung von Gafsa, besorgten uns Geld bei einem der vielen Automaten und kamen wieder zu unserem Mobil auf dem Stellplatz zurück.

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Es wurde immer kälter, tagsüber kaum mehr als 5°. Laut Wetterbericht weiter nördlich, dort wo wir hin wollten, starker Schneefall. Was tun?

Klar, wir fahren ans Meer! Unterwegs besuchten wir noch den Naturpark Bou Hedma. Am Wächterhaus erfuhren wir, dass zum Besuch eine Genehmigung aus Tunis notwendig sei. Allerdings wurde uns die Parkeinfahrt und der Besuch des Museums gestattet. Leider durften wir aber nicht übernachten, also weiter zur Küste zur Wärme. Am Nachmittag erreichten wir den Badeort der Reichen und Schönen, die Plage de Chaffar. Direkt am Strand fanden wir unser Domizil. Die Nationalgarde war in Sichtweite, aber der ankommende Beamte wollte nur Namen und Pass Nr., dann wünschte er uns einen schönen Aufenthalt.

Tageskilometer 257

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Übernachtungsplatz Plage de Chaffar

Das Wetter war ideal. Am Morgen noch etwas frisch, wir fuhren wenige Kilometer südlich nach Mahres, dann besichtigten wir die alte Festung Bordj Younga (idealer Ort für einige Tage), wieder zurück in den Fischerort Mahres, einkaufen und besichtigen der Skulpturen, welche alljährlich von der „Jugend der Welt“ erarbeitet wurden. Die Motive waren absolut unterschiedlich.

Jetzt aber zum Sonnen an den Strand.

Tageskilometer 63

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Festung Bordj Younga

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Skupltur von der “Jugend der Welt”

Mittwoch, 15. März. Einen Strandurlaub wollten wir aber dann doch nicht, baden und sonnen war nicht unser Urlaubsziel. Also wieder nach Westen, in den Schnee? Nein, Schnee haben wir dann doch nicht gesehen.

In Sbeitla war heute Wochenmarkt, zwei Stunden waren wir im Gewühl – interessant. Auf dem Weg zurück zu unserem Parkplatz schauten wir noch bei den Ausgrabungen vorbei, ohne uns länger aufzuhalten. Römische Städte hatten wir in diesem Urlaub schon viele gesehen. Über Kassarine, Thala, El Kef und Jendouba erreichten wir die Steinbrüche von Chemtou.

Hier fanden wir einen idealen Übernachtungsplatz. Leider sah dies die tunesische Polizei anders. Wir sollten zurück in die Nähe der Bebauung. Immer die bösen Leute, die Touristen entführen? Wir wissen es nicht, durften bleiben, wurden aber die ganze Nacht beleuchtet und bewacht.

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Wochenmarkt in Sbeitla

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Römische Ausgrabungsstätte in Sbeitla

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Die Steinbrüche von Chemtou, wo auch heute noch Marmor abgebaut wird

Am nächsten morgen besuchten wir die Steinbrüche, sahen bedeutende Reliefs aus römischer Zeit und erfuhren später beim Museumsbesuch, wie bedeutend dieser Marmor, der seit gut 2000 Jahren hier abgebaut wird, ist.

Gegen 13 Uhr fuhren wir weiter. Bis Tabarka, Stadtbesichtigung, dann auf einen freien Schotterplatz direkt hinter den Dünen zwischen Tabarka und Cap Negro. Gegen Abend wollte uns die Polizei wieder von unserer Idylle mit Lagerfeuer und so entfernen. Nach einigen Telefonaten der Polizisten mit ihren Vorgesetzten durften wir bleiben.

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Motive von Tabarka

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Hier ist es so schön, wir bleiben! Strandspaziergang, faulenzen und am Abend wurde gegrillt. Probleme gab es keine mehr. Lediglich besucht wurden wir ab und zu, ist doch nicht negativ, wenn sich jemand Gedanken um unsere Sicherheit macht.

Am Vormittag fuhren wir dann nach Bizerte. Nach dem Besuch der Stadt, nach Wohlschmeckendem aus den Garküchen, suchten wir einen Schlafplatz. Erfolglos. Jetzt ging's auf die Autobahn, durch Tunis bis einige Kilometer nach Hammam-Lif zum Platz des Jugendzentrums im Badeort Borj Cedria. Sehr schöne Anlage.

Tageskilometer 265

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Bizerte

7. Woche

Jetzt beginnt unsere letzte Woche in Afrika. Sonntag, 19. März fahren wir mit der Taxe zum Bardo-Museum in Tunis. Hier verbringen wir einige Stunden. Nachmittags essen wir in einem Straßenrestaurant, bummeln durch die Medina und fahren am Abend mit der Stadtbahn zurück nach Borj Cedria.

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Bardo Museum

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Kathedrale in Tunis

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Altstadtgasse,
im Hintergrund die “Grosse Moschee”

Heute wollen wir nach Kelibia, Hafen, byzantische Festung mit schönem Blick aufs Meer. Bei klarer Sicht kann man – angeblich – das 160 km entfernte Sizilien sehen. Wir übernachten auf einem schönen Strandparkplatz.

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Übernachtungplatz

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Blick vom Übernachtungsplatz in Kelibia. Im Hintergrund die Festung

Nun geht's nach Kerkouane. Wir schauen uns die punischen Ruinen an. Eine der wenigen Städte, die nicht durch römische Überbauung verfälscht wurden.

Wie wir noch sehen können, badeten die Punier zuhause, jedes Haus hat eine steinerne Sitzbadewanne. Auch das kleine Museum ist recht interessant. Nun zu den Steinbrüchen in El Haouira. Zwei Kilometer außerhalb liegen die Grotten Romaines, die römischen Steinbrüche. Die Sklaven, die hier unterirdisch Steinblöcke aus dem Fels klopften, hatten wohl nie eine Chance die herrliche Aussicht zu bewundern.

Nun wollten wir nach Korbous zu den heißen Quellen. Der aufkommende Sturm war so stark, dass an ein Aussteigen und Spazierengehen nicht zu denken war. Deshalb änderten wir unseren Plan und fuhren zurück nach Borj Cedria.

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Punische Ruinen

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Steinbrüche in El Haouira

Mittwoch, 22. März. Wir besichtigen Sidi Bou Said, diese Stadt in Weiß – Blau. Andalusische Einwanderer prägten diesen Baustil. Schon 1915 wurde der gesamte Ort unter Denkmalschutz gestellt. Anfang des 20. Jh. formierte sich hier eine Künstlerkolonie. Es gibt berühmte Bilder, „Blick auf eine Moschee“ ist eines davon. Vor dem Cafe des Nattes hat man das Motiv live vor sich. Aber Sidi Bou Said ist ein Bilderbuchdorf und entsprechend touristisch erschlossen.

Wir fahren weiter bis La Marsa, um im Hof des Jugendzentrums (mit Hallenbad) zu übernachten.

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Eingang “Cafe des Nattes”

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Altstadt mit Blick auf die Moschee

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Innenraum “Cafe des Nattes”

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Heute fahren wir mit der Stadtbahn noch mal nach Tunis. Große Moschee, Medina, schön Essen gehen und ohne Plan einfach nur bummeln.

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Wir nehmen Abschied, Blick von der Fähre

Es wird tatsächlich ernst. Gegen 9 Uhr fahren wir zum Fährhafen La Goulette, checken ein, fahren auf Deck und erreichen am Samstag, 25. März Genua. So gegen 15 Uhr kommen wir an. Nehmen die Autobahn bis kurz vor Como, wo wir in einem kleinen Ort übernachten.

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Teil von unserem Dampfer der uns wieder nach Europa brachte

Schon recht früh geht's weiter, durch die Schweiz, am Bodensee vorbei bis Wolffegg. Wir haben das dortige Automuseum schon besucht, aber Maria und Herbert, die uns immer noch begleiten, holen dies nach.

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Montag, 27. März. Der Urlaub ist zu Ende. Gegen Mittag kommen wir zuhause an.

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Nachwort

Es war eine Wüstentour, aber keine wüste Tour. Wir sahen viel Kultur, aber es war keine Kult-Tour

Es hat Spaß gemacht, mit Freunden bei Freunden zu sein, natürlich war nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen aber mit gegenseitigem Verständnis und etwas Toleranz waren die wenigen Probleme, die es gab, schnell ausgeräumt.

Erwähnenswert ist aber auch noch die herzliche, uneigennützige Freundlichkeit der Bevölkerung, besonders in Libyen, aber auch in den touristisch nicht so erschlossenen Gebieten Tunesiens.

Gesamtkilometer: knapp 10.000

Falls jemand an der Tour Interesse hat, ich beantworte gerne gezielte Fragen, auch gebe ich die Internetanschrift unseres Freundes Mouldi, den wir ohne Vorbehalte empfehlen können, gerne weiter.

Kontaktaufnahme unter: libyen@camper-55plus.info

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