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REISEBERICHT Samstag, 17.Mai Westhofen 15 Uhr 390 km Urlaub! Autobahnauffahrt München - West. 9 Uhr. Seit knapp 5 Min. haben wir Urlaub und rollen auf der A8 Richtung Stuttgart. Wir haben dieses Mal mehr Zeit und uns deshalb auch für die Anfahrt kurze Etappen vorgenommen. Unser Tagesziel ist Westhofen im Wonnegau in der Nähe von Worms. Diesen idyllisch gelegenen Platz haben wir vor 14 Tagen kennengelernt und - trotz Umweg - zum ersten Übernachtungsort gewählt. Der gebührenfreie Platz liegt am Rand des kleinen Ortes und ist von einer efeubewachsenen Mauer und Weinbergen umgeben. V+E an einer Tankstelle im Ort. Ausgeschilderte Wander-/Radwege ab Platz. Urige Straußwirtschaften. |
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Stellplatz Westhofen |
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Sonntag, 18. Mai Charmes 15 Uhr 275 km A8 bis Saarbrücken, N51 bis Sarreguemines, N74 bis Nancy, N57 bis Charmes. (Diesen sehr schönen Platz verdanken wir einem Tipp von Teamkollegin Ingrid Koutek, danke! ) Ein Wiesenstreifen direkt am Moselkanalufer ist Übernachtungsplatz für Freizeitfahrzeuge zu Land und zu Wasser. Jeder Platz verfügt über Strom und Wasseranschluss. V+E sowie Müllcontainer sind vorhanden. Die Pauschalgebühr von 5 Euro wird von Gemeindemitarbeitern kassiert, die auf Wunsch auch eine Tüte mit Prospekten bereithalten. |
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Charmes an der Mosel |
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Montag, 19. Mai Mayenne 18 Uhr 628 km Um 8 Uhr ging’s los. N57 bis Nancy, N4 bis Paris. Ab St. Dizier starker Regen, z.T. wolkenbruchartig. Vor Paris wollten wir die Stadtautobahn bei der "Porte de Vincennes" verlassen, um im Schlosspark von Vincennes zu übernachten. - Wir haben die Abfahrt verschlafen - also weiter Richtung Versailles. Immer wieder die starken Regengüsse, immer die N12 nach Westen. Von wegen kurze Etappen. Als es ab Alencon nicht mehr regnete, dachten wir auch wieder ans Schlafen. Im Bordatlas war Mayenne beschrieben, wir nahmen den Tipp an. Sehr schlichter Platz am Ufer der Mayenne. Schöne Stadt, aber nicht ’mal Gassi gehen kann man hier (manche werden es verstehen können). Zum Platz der Beschilderung "EURO - Relais" nachfahren. Platz inkl. V+E, Strom kostenfrei. |
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Mayenne |
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Dienstag, 20. Mai Mont St. Michel 12 Uhr 100 km Beim Bezahlen der Parkgebühr (mit oder ohne Übernachtung 8 Euro) sagte uns die Kassiererin, dass wir freie Stellplatzwahl hätten. Wir stellten uns also nicht zu den vielen WOMOs auf Asphalt, sondern einige 100m weiter auf die schöne Schotterwiese. Bis zum Abend fanden sich aber auch hier einige Nachbarn zum Ratsch. Es war Ebbe und wir wollten die 40 Min. zur Felseninsel Tombelaine laufen. Im Tourist Büro war starker Andrang und ohne genaue Info trauten wir uns nicht. |
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Mont St. Michel |
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Mittwoch, 21. Mai Cap Frehel 14 Uhr 142 km Eigentlich wollten wir noch bleiben, doch um 8 Uhr war es immer noch sehr trüb und es nieselte leicht. Wir fuhren deshalb auch am Mont Dol vorbei nach Dol de Bretagne, um uns 2km südlich den Menhir de Champ Dolent anzuschauen. Wieder zurück immer der Küste entlang nach Cancale (schöner, offizieller schattiger Platz mit V+E ) und weiter zur Pointe du Grouin (WOMO Parkplatz). Nach ausgiebigem Spaziergang auf dem "Sentier de Douanes", dem Zöllnerweg, der gut markiert die gesamte Küste säumt, fuhren wir über Rotheneuf nach St. Malo. Welche Enttäuschung, wir fanden tatsächlich keinen Parkplatz. Überall "Teppichstangen" und im normalen Halteverbot standen eng an eng schon viele WOMO´s. Also weiter Richtung Barrage de la Rance. Hier auf dem großen Parkplatz des Gezeitenkraftwerks machten wir erst mal Pause. Die Aussicht ist hier sehr schön und der Platz bietet sich zum Übernachten an. Allerdings ist der geteerte Teil ab 22 Uhr für WOMOs verboten. Adieu St. Malo. Weiter die Küste entlang bis Ploubalay, über Matignon zum Cap Frehel. Vorher aber den kurzen Abstecher nach Fort Latte (WOMO Parkplatz). Einige Fußminuten zur Feste, dann zum Stellplatz nach Cap Frehel. Das durch Erdwälle etwas windgeschützte Areal ist nur für Wohnmobile. Hier lässt es sich aushalten. |
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Cap Frehel |
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Donnerstag, 22.Mai Pointe de L'Arcouest 12 Uhr 104 km Um 9 Uhr fuhren wir ab. Küstenstraße über Sables-d’Or. Zwischen Erquy und der Pointe de Pleneuf schöner Platz. V+E, Strom, Sanitärgebäude pauschal 2 Euro. Zum Strand 100m. Jetzt fuhren wir küstenfern nach St. Brieuc. Wieder am Meer Plouha, Paimpol zur Pointe de L’Arcouest. Im Bereich der Fähre "Teppichstangen", aber ganz nah am Meer auf leicht abschüssigen Wiesen die Mobilplätze. So richtig schön mit "Campingleben" und unverbaubarer Aussicht auf die Inseln. |
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Freitag, 23. Mai Tregastel 18 Uhr 91 km 8 Uhr, es nieselte. Gerne wären wir geblieben, aber hier ist kein Regenplatz. Zurück nach Paimpol und auf direktem Weg nach Treguir und zur Pointe de Chateau. Die Sonne kam heraus. Im Touristbüro erfragten wir den Weg nach Le Gouffre. Wir wanderten, immer am Meer entlang zum “Haus zwischen den Felsen" und zum Schloss. Nach knapp 3 Stunden waren wir wieder am Mobil – naß bis auf die Haut. Hier am Strand war das Übernachten eindeutig verboten. Also zurück nach Treguir und weiter nach Tregastel. Der Platz hier, im ersten Eindruck sehr mäßig, auf Schotter und Asphalt in Sichtweite der Küstenstraße entpuppte sich dank seiner Umgebung als sehr schön. Vom Meer durch Sportanlagen und einen kleinen Park getrennt, findet man nach ca. 300m einen traumhaft schönen Strand. So richtig mit rosa Granitfelsen, Schlösschen, Yachten und schattigen Picknickplätzen. Platz (nur für Mobile) inkl. V+E, Sanitärhäuschen und Wasser kostenfrei. 5km weiter Trebeurden, schöner offizieller Platz mit V+E. Nur die Küstenstraße trennt ihn vom Meer. |
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Samstag, 24.Mai St.Thegonec 17 Uhr 68 km Natürlich haben wir uns unterwegs schon einiges angeschaut, dafür schleppen wir ja einen Reiseführer mit. Aber diesen Ort haben wir bewusst nur wegen der Pfarrbezirke angefahren (Pfarrbezirke sind eine typisch bretonische Angelegenheit). Den Superübernachtungsplatz mit Nischen für jeweils ein Mobil, plus vorhandener Tisch- und Bankkombination gab's gratis dazu. Platz in Sichtweite der Kirche, V+E , Platz kostenlos. |
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Stellplatz St. Thegonec |
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Sonntag, 25. Mai Roscoff 10 Uhr 33 km Heute wollten wir wieder zur Küste. Die schnelle N12 bis kurz vor Morlaix, die N58an St. Pol vorbei bis zur Pointe de Bloscon. Hier an der Landspitze zwischen Fährhafen (Irland, England) und dem ehemaligen Piratenstädtchen Roscoff. Schöner Platz nur für Mobile an der Felsküste. 20 Gehminuten nach Roscoff. Seit gestern ist es sommerlich warm, Badewetter, der Sandstrand ist ca. 300m entfernt. Der Platz mit V+E ist stark belegt. Am Abend bekamen wir aber einen Nischenplatz direkt am Felsstrand mit eigenem Zugang zum Wasser. Während sich sonst Einheimische und deutsche WOMOs die Waage hielten, war hier fast jede europäische Nation vertreten. Hier ist es schön, hier bleiben wir. Außer uns, drehten wohl alle ihre Markisen raus (wir haben und brauchen keine), es wurde gegrillt, die Stühle zusammengestellt und jeder gab seine Stories zum Besten. |
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Montag, 26. Mai , Dienstag 27. Mai Wir bleiben !
Mittwoch, 28. Mai Lilia 20 Uhr 104 km Morgen ist auch in Frankreich Feiertag. Für das lange Wochenende wollten wir uns einen großzügigeren Platz suchen. Das anhaltende Badewetter ließ viele Mobile vermuten. 5km nach St. Pol de Leon. Hier gibt es zwei offizielle Plätze, einer am Quai, einer auf einer schmalen Landzunge beim Rocher St. Anne. Letzteren fuhren wir an. Angeblich wird dieser ca. 30m breite Bereich bei stärkerem Seegang überflutet. Als gegen Abend der Wind auffrischte, tauschten wir den Stellplatz. Aber hier im Hafen, so 20 WOMOs in Reihe, das war auch nicht unser Geschmack. - Also weiter. Die D10, immer nach Westen bis Plougerneau, hier zum Ortsteil Lilia. Der Stellplatz entpuppte sich als normaler Parkplatz, mit Wertstoff Containern aber auch mit V+E. Inkl. Wasser und Strom kostenfrei. Wir waren enttäuscht und folgten einem vorbeifahrenden Mobil. Nach einem km standen wir auf einer offiziell als Mobilplatz ausgeschilderten Wiese. Sehr eng, aber mit Meerblick. Zum Strand 30m über eine Sackgasse. |
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St. Pol de Leon, offizieller Stellplatz auf der Landzunge |
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Donnerstag 29. Mai Portsall 9 Uhr 30 km Gegen 8 Uhr fuhren wir weiter, südlich nach Plougerneau, dann die alte Küstenstraße am Ufer des Aber-Wrac'h entlang. Kein Stellplatz. Nun fragten wir unseren alten WOMO Führer, er beschrieb schöne Plätze vor der Furt zur Ile de Carne. Also D28 nach Westen bis Ploudalmezeau, dann die D26 zur Küste. Schöne Dünenlandschaft - und erstmals wieder "Teppichstangen", einige größere Feldwege waren gut befahrbar, aber auch hier eindeutiges Nachtparkverbot. Weiter, Richtung Portsall. Direkt am Strand ein Hinweis zur V+E Station. |
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Stellplatz von Portsall |
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Freitag, 30.Mai Wir bleiben |
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Samstag, 31. Mai Lampaul - Plouarzel 10 Uhr 30 km Das Wetter war morgens etwas trüb und plötzlich fühlten wir uns auch durch die Umfriedung eingeengt. So nahe am Meer - und es nur durch das Alkovenfenster sehen, das reichte nicht. Gegen 9 Uhr waren wir unterwegs. In Portsall verließen wir die Departement Straße, um auf der "Route touristique" direkt am Meer entlangzufahren. Nach 4 km die erste Bucht, hier standen bereits einige Mobile sehr eng. Weiter. Nach einigen 100m weitere Buchten, großzügig aber zu nahe an dem Sträßchen (wegen unserer Rikkie). Nach einer halben Stunde standen wir in den Dünen am Meer. Der weitläufige offizielle Platz mit V+E (Juli/August mit geöffnetem Sanitärgebäude inkl. Waschmaschine) ist dann kostenpflichtig. Aber über 3 Euro kann man nicht meckern. Dies hier war das, was wir suchten. |
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Sonntag, 1.Juni Hier ist es schön Stundenlanges laufen durch die weite Dünenlandschaft, immer direkt am Meer, das machte nicht nur unserer Rikkie Spaß. |
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Montag, 2. Juni Wir entschlossen uns noch zu bleiben. Versorgung? Kein Problem, gut 20 Gehminuten ins Zentrum der kleinen Gemeinde. Hier gibt es alles was man so braucht. |
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Dienstag, 3.Juni Camaret 14 Uhr 134 km Abfahrt gegen 9 Uhr. Immer am Meer entlang, immer die Route touristique, Le Conquet, Pointe St. Mathieu mit ihren legendären Leuchttürmen. Unser Tagesziel sollte, wenige km weiter, der gut ausgeschilderte Stellplatz Plougenvelin sein. Hier an der Steilküste, direkt am Fort Bertheaume blies der Wind sehr stark. Trotz des sehr schönen Platzes mit Blick auf die von weisser Gischt umtoste Feste fuhren wir weiter. - Hier kommen wir nochmal her, das war sicher. Nordumgehung Brest, Halbinsel Crozon bis Camaret. Wenn man parzellierte Plätze mag, ist dies einer der schönsten. Hinter den Dünen mit V+E. Es gibt noch 2 weitere offizielle Stellplätze im schönen Küstenort. Schöne Wanderwege zur Pointe de Penhir, zur Pointe du Toulinguet und zum Hafen. |
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Mittwoch, 4.Juni Pointe du Van 16 Uhr 135 km Wir starteten um 10 Uhr. Wie so oft war es am Vormittag etwas neblig. Von Camaret fuhren wir die nördliche Landzunge bis zur Pointe des Espagnols. Jetzt Crozon, die D887 bis Menez - Hom mit Abstecher auf den Gipfel, zurück die D47 / D63 nach Douarnenez. Nun die D765 nach Audierne. Hier im Hafen des schönen Städtchens machten wir Rast, um dann die wenigen km zur Pointe du Raz zu fahren. Tagesparkgebühr 5 Euro, mit Übernachten 10 Euro. Nachdem auch wir mit dem Touristenstrom zur Spitze gepilgert waren (es gibt einen kostenlosen Buszubringer), fuhren wir das schmale Sträßchen über die Baie de Trepasses zur Pointe du Van. Hier war kein Trubel und in der sauberen Toilettenanlage könnte man (notfalls!!) ver- und entsorgen. |
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Donnerstag, 5.Juni Pointe du Van Bei herrlichem Wetter liefen wir viele Stunden auf dem gut markierten "Sentier de Douanes". |
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Freitag, 6.Juni Ile de Quiberon (174 km) und zurück nach Ploumonquer (388 km) Heute ging's früh los. Gestern abend änderten wir unseren Plan. Anstatt langsam nach Süden und dann gemütlich die Loire heimwärts, wollten wir heute nach Carnac und dann auf die Halbinsel Quiberon. Die Loire haben wir gestrichen, hier waren wir im Osterurlaub 2002. Also zurück nach Audierne die D2 nach Pont Abbe, D44 Concarneau dann auf die N165 bis Auray. In meinen eigenen Stellplatznotizen fand ich einen "Geheimtipp" in Penthievre. Seit diesem Jahr "Teppichstangen". Davor direkt an der Straße viele WOMOs. Nein, danke. Also weiter immer die Côte Sauvage entlang. Auf einigen Dünenparkplätzen mit Meerblick standen viele Mobile auf sandigem, staubigen Boden. Es war heiß und es herrschte reger Bade- und Parkbetrieb. Genervt gaben wir die Suche auf. Let's go west! War eigentlich für morgen geplant. Denn die rauhe, herbe Landschaft dort an der Westküste hatte es uns angetan. N165 bis Brest, Nordumgehung, D5 bis Plouarzel, D28 Ploumonquer. Der offizielle Platz, von der Gemeinde liebevoll angelegt, mit vielen Nischen und vielen Blumen.V+E, Strom, Juli und August ist der Platz kostenpflichtig. Im benachbarten Sportheim gibt es Duschen und Waschmaschine / Trockner gegen Gebühr. Der Platz war gut belegt, wir mussten auf den neuen Teil, ohne Blumen. Zum Meer waren es zwar einige km, aber wir waren im WOMO-Paradies. |
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Samstag, 7. Juni Lampaul-Plouarzel 11 Uhr 10 km Nach dem Einkaufen fuhren wir wieder in die weiten Dünen des offiziellen Platzes. Hier wollten wir Pfingsten verbringen. |
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Sonntag, 8. Juni , Montag 9. Juni Lampaul-Plouarzel |
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Dienstag, 10. Juni Plougonvelin 10 Uhr 28 km Seit der Rückfahrt von Quiberon hatten wir Probleme mit dem Motor. Unsere Höchstgeschwindigkeit lag mittlerweile bei 70 km/h. Es lag am Gaszug. Ich hatte schon ein dünnes Stahlseil vorbereitet, um im Notfall das Gas mit der Hand regulieren zu können. Wir fuhren um 8 Uhr weg, um eine Werkstatt in der Nähe zu suchen. Nach wenigen Km wurden wir in Plouarzel fündig, der Schaden war in 30 Min. behoben. Jetzt tanken, einkaufen, den Menhir von Kerloas anschauen und zum offiziellen Platz von Plougonvelin. V+E, Strom, Wasser je 2 Euro. Wie oft an den Küstenplätzen hatte auch hier einer der vielen eingegrabenen Bunker eine sinnvolle Aufgabe erhalten, als Sanitärgebäude. Dieser Platz liegt an der Steilküste mit Blick auf die Feste Bertheaume. Zur schönen Sandbucht mit Spielplatz sind es wenige 100m. Auch hier herrschte das übliche Campingleben. Tisch-/Bankkombinationen gehörten zum Platz. Überall wurde gegrillt, geratscht und viel gelacht. |
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Mittwoch, 11.Juni Wir bleiben Gassi gehen, lesen, faul in der Sonne liegen. Spaziergang ins Zentrum des Dörfchens um einzukaufen einfach ca. 20 min. |
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Donnerstag, 12. Juni Es gefällt uns immer noch |
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Plougonvelin |
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Freitag, 13. Juni Lampaul - Plouarzel 12 Uhr 30 km Der Touristenstrom zum Fort Bertheaume wurde stärker und es gehörte wohl zum Ritual der Besucher, anschließend über den WOMO Platz zu promenieren und Camper anzuschauen, es wurde etwas unruhig. Außerdem war der Strand doch gut 300m weg. So um 9 Uhr fuhren wir weg zur Pointe St. Mathieu, dann zum Einkaufen und wieder zurück in das riesige Dünengelände von Lampaul - Plouarzel. Herrliches Wetter, aber kräftiger ablandiger Wind. Wir suchten uns einen Platz in einer Dünenmulde. Hier war sonnen dann kein Problem. Allerdings war der Meerblick eingeschränkt. |
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Samstag, 14. Juni Lampaul-Plouarzel Wir wollten hier bis Montag abend bleiben, um dann in den Hafen von St. Pol zu fahren, in einer Hafenkneipe nochmal Meeresgetier zu essen und am Dienstag die Heimfahrt zu starten. |
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Sonntag, 15. Juni Lampaul - Plouarzel Vielleicht für Camper mit Zelt oder Caravan interessant: In der nächsten Bucht gibt es einen sehr schönen Campingplatz in gleicher Lage, ebenfalls am Strand. Alle notwendigen Einrichtungen sind vorhanden, auch einige Stromkästen. Ansonsten: Keine Schranke, kein Zaun, keine (außer an den Sanitärgebäuden) Beleuchtung. Nur Juli - August offen. |
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Montag, 16.Juni St. Pol de Leon 21 Uhr 107 km Nach einem letzten kurzen Bad starteten wir gegen 17 Uhr. Route touristique, immer am Meer entlang, bis Brignongan - Plages. Hier sollte es schöne Stellplätze geben, wir fanden nur schöne Strände mit Nachtparkverbot. Dort, wo es erlaubt, war ging die Küstenstraße mit 20m Distanz vorbei. Wir suchten nicht weiter, es war immer noch sehr heiß, außerdem schon recht spät und wir mussten noch einkaufen. Übernachtet haben wir dann in St. Pol, aber nicht wie vorgesehen im Hafen, sondern auf der ca. 30m breiten Landzunge. Wir standen in lockerer Reihe so mit 20 anderen zusammen. Nach dem Essen wollten wir noch etwas draußen sitzen und den Hafenplatz fanden wir dazu nicht ideal - obwohl es dort viele Mobilisten anders sahen. |
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Am Abend auf der Landzunge in St. Pol de Leon |
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Dienstag, 17. Juni Beaugency 16 Uhr 493 km 8 Uhr, wir starten. Die wenigen km nach Morlaix, hier auf die 4-spurige Schnellstrasse N12 bis Rennes. Die N157 bis Le Mans. Für 70 Cent die Stadt auf der Autobahn umfahren und wieder auf die N157 bis Binas. Jetzt auf die Departementstraße nach Beaugency/Loire, unserem Übernachtungsort. Schöne Stadt, Schloss und guter Übernachtungsplatz unter Platanen am Loireufer. Offizieller Platz, gebührenfrei, Sanitärhäuschen. Es standen schon viele WOMOs hier, aber nachdem zwischen den Bäumen immer nur ein Fahrzeug Platz hatte, war es nicht unangenehm. Wer länger bleiben will, was sich sicherlich lohnt: gegenüber am anderen Ufer befindet sich die offizielle V+E Anlage. Eine Tafel am Platz informiert über markierte Rad-/Wanderwege. Ins Zentrum sind es nur wenige Minuten. |
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Schöner offizieller Platz in Beaugency /Loire |
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Mittwoch, 18. Juni Westhofen 20 Uhr 678 km Um 9 Uhr ging's los. Orleans, dann die N60 bis Troyes. Hier in der Champagne, an den Seen Lac d'Orient oder Lac du Der - Chantecoq wollten wir das praktizieren, was manche Zeitgenossen wildes Campieren nennen. Je nach Standpunkt abfällig oder verständnisvoll, und doch meist neidisch. Morgen war in Deutschland und regional auch in Frankreich Feiertag. Wir waren vor vielen Jahren 'mal zum gleichen Zeitpunkt hier und hatten einen kaum vorstellbaren Trubel erlebt. Ganze WOMO - Clubs okkupierten die Strandwiesen, rücksichtslos wurden die schon Anwesenden von den später Ankommenden - meist aus deutschen Landen - eingekeilt. Von wegen Geheimtipp, allein traut sich keiner, aber im Schwarm ist alles erlaubt. An all das hatten wir nicht gedacht. Also nochmal einkaufen und weiter. St. Dizier, Nancy, Metz ab hier die N3 bis Saarbrücken und Autobahn bis Abfahrt Gundersheim (Westhofen). |
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Donnerstag, 19. Juni Westhofen Ruhetag bei ruhigem, warmen Wetter. |
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Freitag, 20. Juni München - West 15 Uhr 389 km Jetzt wird's ernst. Wir müssen nach Hause. Am Samstag dann das Übliche, auspacken, Wagen waschen usw. Ab Montag wird dann wieder das Geld für den nächsten Urlaub verdient. |
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Nachwort Die Bretagne - wir kennen keine idealere Gegend für einen Urlaub mit dem Mobil. Stellplätze - im Gegensatz zu früher ist es nicht notwendig, Plätze zwischen den Orten zu suchen. Unsere schönsten Plätze waren offiziell (1 Ausnahme) und sehr gut beschildert. Das Wetter - öfters war es morgens bis 8 oder 9 Uhr trüb und später leicht diesig, meist war es sonnig. Wir hatten ein paar kräftige Schauer und hin und wieder blies auch der Wind. Sturm hatten wir nicht. Mit ganz wenig Ausnahmen konnten wir draußen sitzen bzw. liegen. Wenn nicht, lag's nicht am Wetter, wir sitzen zu Hause auch nicht auf geteerten Parkplätzen rum. Kultur und Landschaft - Pfarrbezirke, Menhire und "Hinkelsteinalleen" haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Smaragd- und die Rosa Granit-Küste sind sehr schön. Uns persönlich gefiel es aber am besten im Nordwesten, am Ende der Welt, in Finistère. |
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