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Mit dem Wohnmobil übers Elsass in die Normandie vom 25. Juli bis 14. August 2009 Eine Reise-Erzählung von Andrea und Rolf
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EINLEITUNG Wir entschlossen uns, in diesem Sommer wieder das Land der Kreisverkehre und Bodenwellen zu bereisen. Einreisen wollten wir im Elsass und dafür hatten wir uns schon ein paar Ziele ausgesucht. Dann sollte es über Semblancay nach St. Malo gehen und weiter an der Küste entlang bis Calais. Die Bretagne und auch Teile der Normandie hatten wir bereits 2004 bereist.
Bei manchen Sehenswürdigkeiten verzichteten wir in unserer Reise-Erzählung bewußt auf eigene Bilder, da wir der Auffassung sind, daß professionell gemachte Fotos mehr hergeben. Überall dort haben wir Links gesetzt, die an der weißen Schrift zu erkennen sind.
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25. 07. Um 10:00h starteten wir von der östlichsten Gemeinde Österreichs Richtung Westen. Über Passau und Nürnberg fuhren wir als ersten Übernachtungsplatz den Wohnmobilstellplatz in Bad Schönborn an und waren somit unserem ersten Ziel, dem Elsass, schon recht nahe. 836 km
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Stellplatz Bad Schönborn. Gegen Extra-Gebühr gibt es auch Wlan.
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26.07. Gestern Nacht störte noch kurz ein Feuerwerk in der Nähe, aber anschließend schliefen wir auf dem ruhigen Platz sehr gut. Am Morgen warteten im Büro schon unsere bestellten Brötchen und wir machten uns auf den Weg nach Wissembourg. (Parkplatz nähe Zentrum N 49.03781° E 7.94894°).
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Der Hauptplatz mit dem Salzhaus rechts im Bild
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fuhren wir weiter auf den CP in Saverne (N 48.73118° E 7.35529°). Von hier hatten wir Radtouren, z.B. Besichtigung von Saverne und zum Schiffshebewerk geplant. Doch bei der Anfahrt zum CP wußten wir bald, daraus wird heute nix mehr. Der CP liegt ca. 2,5 km außerhalb der City und es ging immer nur bergauf. Also machten wir einen gemütlichen Nachmittag und läuteten den Abend mit einem Gläschen Roten ein. Dazu probierten wir den elsässischen Flammekuchen. 174 km
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Der Campingplatz in Saverne
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27.07. Nachdem wir gestern keine Lust mehr auf die Besichtigung von Saverne hatten, nahmen wir dies heute sehr früh in Angriff. Geparkt haben wir am Womo-Stellplatz an der Rückseite des Château de Rohan und neben dem Kanal.
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Der Stellplatz in Saverne N 48.74265° E 7.36592°
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Rückseite Château de Rohan
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Im Schloß sind eine Schule und eine Jugendherberge untergebracht, außerdem noch ein Museum, das aber noch geschlossen war (geöffnet erst ab 10h). Also haben wir nur einen Rundgang durch die Altstadt gemacht (kommt aber mit Wissembourg nicht mit) und sind dann weiter zum Schiffshebewerk (Plan Incliné) Arzviller gefahren.
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Es gibt dort mehrere Parkplätze, auch entlang der Straße waren die Autos geparkt. Von unserem Parkplatz mußten wir noch ca. 250m bergauf bis zum Plan Incliné gehen. Mit einem Ausflugsboot haben wir die kleine Rundfahrt gemacht. Man fährt mit dem Boot in eine Art Riesenbadewanne, danach wird die Rückwand der Badewanne geschlossen und das Ausflugsschiff geht mit der Wanne auf Rollen abwärts. Das Schiffshebewerk ersetzt 17 Schleusen am Kanal von der Marne zum Rhein und der Höhenunterschied beträgt 44,5 m. Unten sind wir den Kanal bis zur nächsten Schleuse entlang gefahren, dann ging es wieder zurück und mit der gleichen Prozedur nach oben. Gebaut wurde das Schiffshebewerk ursprünglich für Lastkähne, jetzt wird die Anlage nur noch von Sportbooten genutzt.
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Über Haselbourg, Cascade de Nideck und Oberhaslach ging es weiter zum Fort de Mutzig, eine riesige Festungsanlage, die von Kaiser Wilhelm II. erbaut wurde. Damals gehörte diese Region zu Deutschland. Fotographieren ist teilweise verboten. Ein kleiner Teil der riesigen Anlage wurde renoviert und ist nur mit geführten Touren zu besichtigen, da das gesamte Gebiet auch heute noch militärisch ist. Daher darf man auf dem Parklatz (N 48.55866° E 7.45671°) auch nicht übernachten. Wird man auf dem Gelände ohne Führung angetroffen, kostet es eine Strafe von € 140,00. Wir hatten noch die Möglichkeit zur letzten Führung um 16h. Allerdings muckte Rolf zum ersten Mal auf. Bei 12° unten im Fort, sollte er jetzt noch 2 Stunden tief unter der Erde Treppe rauf und runter marschieren. Schließlich ließ er sich aber doch noch zu dieser Führung (in franz. Sprache) überreden und hat es nicht bereut. Nachdem es bereits 18h war, fuhren wir den naheliegenden Campingplatz in Molsheim (N 48.54124° E 7.50003°) an und sind um 21:30h todmüde ins Bett gefallen. 91 km
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29.07. Wir machten einen Schlag nach Westen. Als Erstziel planten wir den Stellplatz in Montsauche-les-Settons (N 47.19805° E 4.06292°) ein. Dieser war bereits um 13:00h voll belegt, anscheinend alles französische Feststehmobilisten. Sie scheinen ihn wegen dem angrenzenden See besonders zu mögen. Aber selbst wenn noch Platz für uns gewesen wäre, hätten wir uns dort nicht hingestellt. Viel zu laut an einer Straße und keine Zugangsmöglichkeit zum See. Ein paar Kilometer weiter sollte es in Ouroux-en-Morvan (N 47.18633° E 3.95207°) einen weiteren offiziellen Stellplatz geben, doch dieser Platz – an einem Angelsee gelegen – ist nur noch für Angler reserviert. Also fuhren wir einige Kilometer weiter nach Chevroches, dort standen wir alleine und sehr ruhig auf dem kleinen offiziellen Stellplatz direkt am Canal du Nivernais (N 47.44977° E 3.54631°). Stellplatzgebühr von € 3,00 (inkl. Strom und Frischwasser) ist bei Monsieur Meunier (hinterm Stellplatz, das rechte verputzte Haus) zu bezahlen. Schöner Rad- und Spazierweg am Kanal entlang. 325 km
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30.07. Heute fuhren wir hauptsächlich auf Nebenstraßen nach Amboise, die wir streckenweise fast für uns alleine hatten. Wunderbare Alleen, wo die Bäume so geschnitten waren, daß man glaubte, durch einen Tunnel zu fahren. Wir wollten in die Nähe von Tours kommen, da wir für morgen das Spektakel in Semblancay geplant haben.
Der Stellplatz in Amboise fand nicht unsere Bewunderung. Nach dem Abstellen durfte ich erst mal zwei Tretminen entfernen, da wir im Schatten hoher Bäume stehen wollten. In einer Reihe können bis zu zwanzig Womos auf Wiese stehen. Drei Seiten des langgezogenen, schmalen Platzes sind mit Zäunen versehen und an der Einfahrt befindet sich neben einer elektrischen Schranke auch noch ein elektrisches Schiebetor. Alles wird von Elektronik gesteuert, was schon vor der Einfahrt am Automaten beginnt. Nichts für freiheitsliebende Menschen. Wer gerne eingesperrt ist, dem ist dieser Platz anzuraten. Zwischen dem Stellplatz und dem Freibad befindet sich ein großer Kinderspielplatz, wo bis zum Abend die Post abgeht. Auch die vorbeiführende Sackgasse wird als Rennstrecke für Mopeds verwendet.
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Einfahrtsbereich mit Automat rechts und elektr. Schiebetor
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Zum Zentrum geht man über die Brücke und ist in 10 Minuten beim Schloß Amboise ...
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...und in der Altstadt.
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Aussicht vom Château. Der Pfeil zeigt die Lage des Stell- und Campingplatzes
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Wir machten eine Châteaubesichtigung sowie einen Spaziergang durch die schmalen Altstadtgässchen. Beides ist sehr empfehlenswert. 279 km
Stellplatzkoordinaten: N 47.41848° E 0.98862° Stellplatzgebühren: € 9,00/24h inkl. Strom, Ver- und Entsorgung Der angrenzende CP soll angeblich nur € 2,00 mehr kosten. Schloßeintritt € 9,50 p/P
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31. 07. Heute wurde mal länger geschlafen, da das Tagesziel ja nur um die Ecke lag. Wir nahmen unsere Räder runter und fuhren die Ile d’Or stromaufwärts. Dabei kamen wir an vielen Sportstätten vorbei und auch an einem Fitnessparcours, der in einem kleinen Wäldchen liegt. Dort war es ausgesprochen ruhig und man kann die Runde auch gut zu Fuß machen. Es sind ca. 3,5 km.
Gegen 14:30h fuhren wir dann weiter nach Semblancay. Wir bestellten die Eintrittskarten telefonisch und diese konnten wir ab 21h an einer Extrakasse abholen. Beginn der Vorstellung um 22:30h. Ende gegen 0:15h.
Doch zuerst mußten wir in dem Ort eine Möglichkeit zum Nächtigen finden, denn der Besucherparkplatz wird erst um 20:30h geöffnet und eine Übernachtung ist darauf nicht möglich. Wir wurden schnell fündig und zwar genau hinter den Sitztribünen, in einer kleinen Sackgasse (N 47.49836° E 0.58508°). Man sollte sich dort aber spätestens bis 19:00h abstellen, denn die Straße und die weiteren wenigen Parkmöglichkeiten werden abends von den Mitwirkenden zugeparkt.
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Blick von unserem Übernachtungsplatz zur Zuschauertribühne
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Das Spekatel „Scénoféerie de Semblancay“ – in dem die Geschichte der Region Touraine, angefangen von der Römerzeit bis zur französischen Revolution, dargestellt wird - war den Eintritt von € 16,00 p/P wert. Eine farbenprächtige Aufführung in dem kleinen Schloßpark. Wir waren begeistert, allerdings sind zum Verstehen der Erzählungen Französisch-Kenntnisse von Vorteil.
Wir machten wegen Dunkelheit sowie der Größe des Areals und der entfernten Zuschauertribüne keine eigenen Fotos, deshalb hier ein Link, darauf dann die „Tableaus 1 – 8“ anklicken, darunter findet man jeweils weitere Bilder. 72 km
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01.08. Nach 7 Tagen Sonnenschein jagte heute ein dicker Regenschauer den anderen. Daher fuhren wir auf den Stellplatz in St. Brice-en-Coglès (N 48.41141° W 1.36282°), von dem wir wußten, daß wir dort auf Asphalt stehen würden. Der Stellplatz besteht aus 8 parzellierten, großzügigen Plätzen, die durch Bepflanzungen abgegrenzt sind. Ein WC ist vorhanden, wie auch eine Ver- und Entsorgungsstation. Neben der Stellplatzeinfahrt befindet sich das Gendarmeriegebäude.
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Der Stellplatz
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Unsere Schnellbesichtigung während einer kurzen Regenpause
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02.08. Heute ging es zu unserem nordwestlichsten Ziel, nach St. Malo. Als wir 2004 die Bretagne und Teile der Normandie bereisten, ließen wir es wegen Massentourismus aus. Doch diesmal bestand Andrea auf eine Besichtigung und das war gut so. Wir fuhren den großen Stellplatz beim Hippodrome (N 48.6434° W 1.9939°) an und von da ging es mit dem kostenlosen Bustransfer bis an die Mauer der Altstadt.
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Der Stellplatz beim Hippodrom
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Wir machten bei strahlend blauem Himmel eine Runde über die Stadtmauern und kehrten dann zum Muschelessen ein. Die kleinen Gäßchen der Altstadt ließen wir aber aus, da uns darin ein zu großes Gedränge war.
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Für morgen stand Mont St. Michel auf der Tagesordnung. Auf dem Weg dorthin sahen wir neben der Küstenstraße einen neuen Stellplatz (Eröffnung war im Juli 2009), der zur Gemeinde Hirel gehört .
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Wiesenstellplatz bei der Ortschaft Hirel (N 48.60758° W 1.81997°)
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Man steht auf Rasen und neben Ver- und Entsorgung gibt es auch Mülltonnen. Der Platz ist von 19h bis 9h kostenpflichtig. Abends kommt jemand zum Kassieren vorbei. Gebühren/Nacht € 5,00 – Entsorgung gratis – 10 Minuten Frischwasser oder 55 Minuten Strom € 2,00. Der Platz liegt ca. 150 m neben der Küstenstraße. 86 km
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03.08. Sehr früh starteten wir nach Mont St. Michel. Vor 10h waren wir am Eingang, doch die Massen strömten schon. Empfehlung: Man sollte bereits um 9h da sein oder die Nacht vorher schon am Parkplatz übernachten.
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Die Massen bewegten sich bereits den steilen Anstieg zur Kathedrale hoch und selbst manch Jüngerer machte auf der Hälfte der Treppen schlapp. Man hörte förmlich die Pulsfrequenzen von 200 und höher schlagen, aber alle wollten hoch. Ob gehbehindert oder die Mengen von Kinderwagen, alles wollte den Berg ersteigen. Enttäuscht waren die zahlreichen Hundeführer, denn für sie kam bei der Treppe zur Kathedrale das aus. Und das in dem hundefreundlichen Frankreich.
Bei der Stiege zum Kathedraleneingang gab es dann die wohlverdiente Zwangspause, denn hier hieß es warten und nochmals warten, bevor es Stuuuufe für Stuuuufe weiterging. Am Ende der Treppe ging dann ein Raunen durch die Menge. War doch hier zu lesen, Eintritt für die Kathedrale € 8,50. Aber wer wollte nach der Plagerei und unmittelbar vor dem Ziel jetzt aufgeben.
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Es wurde nach Mittag, als wir wieder von dem Riesen-Womo-Parkplatz losfuhren und die anstürmenden Massen hatten sich verzehnfacht und noch mehr rollten in kilometerlangen Autoschlangen heran. Mensch waren wir froh, früh aus der Kiste gekommen zu sein, als die Drängelei noch halbwegs erträglich war.
Rolf gab mir deutlich zu verstehen, so, das war‘s jetzt, er will nirgends mehr hin, wo solche Menschenmassen aufeinander treffen. Jetzt erst mal ganz gemütlich die Küste lang und vielleicht mal ein paar Tage auf einen schönen Campingplatz, um Seele und Beine baumeln zu lassen. Den ersten Platz steuerten wir nördlich von Granville an. Aber dort standen fast ausnahmslos Wohnhütten dicht an dicht und obwohl nah am Meer, war es wegen einer Düne nicht zu sehen. Also nix wie weg.
Gelandet sind wir heute in Pirou Plage, ein netter kleiner Ort am Meer. Bis zum Abend parkten wir das Womo mitten im Zentrum auf dem großen Parkplatz und marschierten am kilometerlangen Sandstrand entlang (Wassertemperatur 18°). Auf dem Rückweg kauften wir in einem Fischgeschäft 1 kg Gambas, die Andrea dann im Womo mit 4 verschiedenen Saucen zubereitete.
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Am Nachmittag fuhren wir auf den Wiesen-Stellplatz in Siouville-Hague (N 49.56356° W 1.84420°). Tipp: Man sollte wegen dem Verkehrslärm nicht in Straßennähe abstellen. Strom und Frischwasser je € 2,00, alles andere gratis.
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Siouville-Hague. Später bedauerten wir, uns hier nicht länger aufgehalten zu haben.
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05.08. Zuerst ging es nach Ste. Mère-Eglise (N 49.40865° W 1.31569°), wo bei der Invasion 1944 ein amerikanischer Fallschirmspringer mit seinem Fallschirm an einem der Ecktürme des Kirchturms hängen blieb und sich nicht befreien konnte, da der Kirchenplatz heftig umkämpft war. Die Koordinaten geben den Parkplatz an, wo auch offiziell übernachtet werden darf (gebührenpflichtig von 20 – 8h, € 4,00). Ver- und entsorgen kann man am örtlichen Campingplatz.
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Da heute ein blauer Himmel und eine sehr angenehme Temperatur zum Faulenzen einlud, wollten wir irgendwo an einem schönen Sandstrand liegen und natürlich wieder einen Strandspaziergang mit den Füßen durchs Meer machen. Da wir den Strand von Utah Beach bereits kannten und wir keine Zeit mit Suchen vergeuden wollten, fuhren wir den großen Picknickparkplatz (N 49.41414° W 1.17692°) an, wo wir auch über Nacht blieben. 81 km
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Park- und Picknickplatz Utah Beach
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06.08. Weiter ging es nach Bayeux, auf den Stellplatz fast in Zentrumsmitte (N 49.28074° W 0.7062°, mit gratis Ver- und Entsorgung). Zuerst besuchten wir die „Tapisserie“ mit dem 70 Meter langen Wandteppich aus dem 11. Jahrhundert (Fotographierverbot). Die Tapisserie liegt eine Querstraße hinter der Kathedrale. Eintritt € 7,80, man erhält nach der Kasse und vor dem Eingang, einen Audioguide (auch in deutscher Sprache), der die gestickte Geschichte erzählt. Schlangen bei der Kasse sollte man in Kauf nehmen, der Teppich und die Geschichte, die er erzählt, sind es wert. Wir kauften im Shop eine auf Papier gedruckte Abbildung, im Maßstab 1:7. Zu Hause wird sich dann die Frage stellen, wohin mit dem 10 m langen Papierteppich?
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Die Kathedrale besichtigen, sollte ebenfalls ein Muß sein
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Anschließend machten wir einen ausgiebigen Spaziergang durch die Altstadt mit seinen Geschäften. Wieder einmal kamen wir nicht an einer der vielen Boulangerien vorbei. Da kann man einfach nicht widerstehen.
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Von Bayeux ging es wieder Richtung Küste. Auf dem kleinen Stellplatz in Merville Franceville (N 49.28483° W 0.21071°) wollten wir übernachten, da der Platz direkt am Meer liegt. Obwohl wir wußten, daß dort nur sechs Womos stehen dürfen, riskierten wir es – leider Pech gehabt, am frühen Nachmittag schon alles voll und die großen Parkplätze am Strand hatten alle Teppichstangen. Auf der weiteren Stellplatzsuche gelangten wir bis nach Honfleur. Auch dieser große Stellplatz platzte aus allen Nähten. Außerdem machte der Platz – wie auch schon 2004 – einen ungepflegten Eindruck auf uns. Da wir Honfleur kannten, fuhren wir ein paar km weiter nach La Rivière St. Sauveur (N 49.40844° E 0.26939°), hier fanden wir einen Stellplatz für ca. 16 Womos (Stellplatz und Entsorgung gratis), der zudem einen guten Eindruck bei uns erweckte. Allerdings kostet ein Jeton für Frischwasser € 5,00 (Jetons erhält man in den Geschäften im Ort).
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Stellplatz in La Rivière St. Sauveur
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Der kleine Ort gibt nicht viel her, aber alle Geschäfte, die man braucht, sind vorhanden. Andrea ging in die Boucherie und kaufte dort „Boudin“ (Blutwurst), die so gut war, daß sie anschließend noch einmal dort hin ging und wir uns für die nächsten Tage damit eindeckten. Aber auch „Jambon de Bourgogne“ und „Jambonneau“ (ein Mini-Schinken) sind sehr zu empfehlen. 173 km
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07.08. Über den „Pont de Normandie“ ging es nach Etretat. Nach langem Suchen und Fragen fanden wir endlich den Stellplatz. Er befindet sich direkt neben dem Campingplatz. Da er aber schon kurz vor Mittag sehr voll war und wir nicht über Nacht bleiben wollten (kostet € 5,00/24h), verzichteten wir, denn die Fahrerei durch die engen, vollgestopften Straßen nervte ordentlich. Eigentlich logisch, denn das Wochenende wurde eingeläutet, heute war ja Freitag. Fecamp sollte das nächste Ziel sein. Aber auch hier wühlten sich die Fahrzeuge durch die Straßen und man stand mehr als man fuhr. Wo irgendwie nur eine Möglichkeit zum Parken war, standen schon italienische Womos. Rolf hatte es satt und er wollte irgendwo in Ruhe stehen, viel Freiraum haben und auch abends neben dem Womo sitzen können. Also schauten wir uns den Campingplatz „Les Falaises“ in St. Pierre-en-Port an (N 49.80961° E 0.49359°). Haut einen zwar nicht um, doch da wir keinen Stromanschluß brauchten, fanden wir ganz hinten ein ruhiges Eckplätzchen.
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Obwohl wir nah am Meer waren und abends vom Womo aus sehen konnten, wie die Sonne im Meer versank,...
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war die Plage doch einiges entfernt, wie wir feststellten, als wir mit den Rädern dorthin fuhren. Die Plage war nur eine kleinere Bucht, wo links und rechts die Felsen senkrecht empor stiegen und natürlich grober Kiesstrand. Bei den Parkplätzen gab es natürlich die obligatorischen Teppichstangen plus Campierverbot. Die Fahrt mit dem Rad zur Plage runter hatte es schon in sich und den ganzen Berg runter mußte stark gebremst werden. Als wir dann die Räder den Berg wieder hochschieben mußten, war schon klar, das war unser einziger Besuch dort unten (leider Fotoapparat vergessen). Anschließend machten wir noch eine Runde durch das Dörfchen und suchten schon mal den Bäcker für den nächsten Tag. Hier wollten wir zwei Nächte bleiben und erst mal das Wochenende vorüber ziehen lassen. Übrigens kam der Bäcker morgens um 9h zum Platz. 98 km
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08.08. Wir blieben und am Abend legte sich Rolf mit einem holländischen Nachbarn an, als dieser nicht mehr aufhören wollte, auf seinem Didgeridoo zu spielen. Wir kamen uns vor wie bei den Aborigines.
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09.08. Heute wollten wir langsam an der Küste entlang weiterfahren Richtung Calais, was auch unser Küsten- Endziel sein sollte. In Veulettes-sur-Mer war der Stellplatz bereits um 12:30h gerammelt voll. Weiter ging es über St. Valery-en-Caux, Veules-les-Roses und Sotteville-sur-Mer. Überall das gleiche Bild: volle Stellplätze und wo es Parkmöglichkeiten gäbe, Teppichstangen oder Parkverbote für die Nacht.
Wir hatten genug von der Stellplatzsucherei und den damit verbundenen Enttäuschungen und fuhren den Campingplatz in St. Aubin-sur-Mer an. Kamen aber in die Mittagspause und übersahen das Schild an der Reception „complet“. Eilig kam der Besitzer herbeigelaufen, um uns lautstark darauf aufmerksam zu machen, daß der Platz voll sei, er aber nach seiner Mittagspause um 15h noch mal schauen wollte. Da uns der Platz eh nicht gefiel (90% waren mit Mobilheimen und Häuschen belegt), fuhren wir weiter nach Quiberville Plage. Hier gab es einen ebenfalls voll belegten Campingplatz. Die riesigen Parkplätze für die Strandbesucher waren wieder gegen Wohnmobile gesichert.
Wir schauten uns an und schnell war der Entschluß gefaßt, uns schnellsten von der Küste zu verabschieden. Wir fuhren nach Conty auf den Stellplatz (N 49.74333° E 2.15583°). Wer jetzt meint, mehr als 100 km von der Küste weg, hätten wir einen Stellplatz für uns alleine, der hat sich geirrt, aber wenigstens klebte man hier nicht so nah aneinander, wie wir es häufiger erleben mußten.
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Stellplatz Conty
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Die Gemeinde stellt den Stellplatz, inkl. Ver- und Entsorgung, nicht nur kostenlos zur Verfügung, ja sie legen noch einen drauf und es gibt auch noch WiFi oder wie wir sagen WLan gratis als Zugabe. Ich vermute, daß sich der Hotspot im Gebäude der Feuerwehr, neben der V+E, befindet. Man bittet an der Informationstafel lediglich darum, etwas in den Geschäften im Ort zu kaufen. Dem wären wir gerne nachgekommen, jedoch waren Bäcker sowie Fleischer auf Urlaub. 171 km
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10.08. Auf unserem Weg gen Osten wurden wir auf ein Fleckchen im Wald von Compiègne aufmerksam, wo am 11. November 1918 in der Clairière de l'Armistice (N 49.42916° E 2.90583°) das Waffenstill- standsabkommen zwischen der Entente und dem Deutschen Reich in einem Eisenbahnwagon unterschrieben wurde. In einem kleinen Museum ist dieser Wagon zu besichtigen (Eintritt € 4,00).
Dort lag auch weiteres Informationsmaterial aus und so kamen wir nach Pierrefonds und wollten das dortige Château besichtigen. Die ausgeschilderte Parkmöglichkeit war ca. 700 m entfernt (man fährt eine kurze Abfahrt runter und Fahrzeuge mit längerem Überhang sollten unten vorsichtig fahren). Bei unserer Anfahrt sahen wir am Ortseingang den Camping „Municipal de Batigny“ (N 49.35427° E 2.97564°).
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Dieser war auch nicht viel weiter vom Schloß entfernt als der Parkplatz. Wir fuhren ihn an und nachdem wir das Womo abgestellt hatten, merkten wir erst, wie warm und schwül es war und machten einen auf faul. Somit wurde die Schloßbesichtigung auf morgen früh verschoben. Übrigens ein sehr gepflegter CP, lediglich die vorbeiführende D 973 störte etwas. Schräg vis-à-vis vom CP geht es zu wunderschönen kilometerlangen Radwegen mitten durch den Wald von Compiègne. Übernachtung ohne Strom € 14,10.
Am frühen Abend fuhren wir mit den Rädern ins Städtchen. Etliche Geschäfte befinden sich am Hauptplatz und wir kamen natürlich wieder mal nicht an der Patisserie und der Charcuterie vorbei.
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Den Abend ließen wir bei einem Fläschchen „Corbières“, neben dem Womo sitzend, ausklingen. Der Lärm von der D 973 ließ nach und wenn 40 m entfernt nicht ein Campinggast mit seinem Husten gewesen wäre, immer bis kurz vor dem Kotzen, hätte man eine Stecknadel fallen hören können. 121 km
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11.08. Wir verlängerten um eine Nacht und diesmal kostete die Übernachtung nur noch € 9,40. Um kurz vor 10h brachen wir zu Fuß vom Campingplatz zur Châteaubesichtigung auf (Eintritt € 7,00). Fünfzehn Minuten braucht man bis zum Eingang des Château.
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Am meisten beeindruckte uns der „Saal der Preuses“ mit seinem riesigen Kamin. Früher einmal ein Gerichtssaal und die prunkvollen Feste des zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III. wurden darin abgehalten.
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12.08. Weiter ging es in die Stadt „Chateau-Thierry“, dort wollten wir ins „Domus Castri“, wo das Alltagsleben und die Arbeit in einem mittelalterlichen Dorf dargestellt werden sollten. Allerdings fanden wir keine Beschilderung und auch nach mehrmaligem Fragen ernteten wir nur Achselzucken. Wir machten uns auf zum im Navi angegebenen Campingplatz, um vielleicht dort Informationen über Domus Castri zu bekommen, aber CP war dauerhaft geschlossen, dafür gab es nebenan einen McDonalds, wo wir wußten, daß wir ins Internet kommen. Wir hofften, über die Internetadresse eine Zufahrtsbeschreibung oder wenigstens eine Adresse zu erhalten. Aber auch daraus wurde nichts, es gab lediglich die gleichen wenigen Infos wie auf unserem Folder und so verließen wir Chateau-Thierry, fuhren an der „Marne“ entlang, zu unserem nächsten Ziel nach „La Cheppe“, um uns dort das Camp d‘Attila anzusehen.
Auf dem Weg dorthin wollten wir uns den Stellplatz in „Mareuil-sur-Ay“ (N 49.0453° E 4.03473°) nur anschauen. Der Platz gefiel uns aber so gut und da die Sonne vom Himmel knallte, blieben wir dort im Schatten der hohen Bäume stehen. Es gibt 8 parzellierte Stellplätze, die um 16h alle belegt waren. Man steht etwas eng, da durch die Baumreihen die Begrenzung vorgegeben ist, aber man kann - auf Rasen - vor dem Womo mit Blick auf den Kanal der Marne und die Boote sitzen. Auf dem kleinen Hauptplatz, ca. 50 m vom Stellplatz entfernt, gibt es neben einem kleinen Supermarkt auch eine Pizzeria. Der Platz ist kostenlos, für Wasser und Strom braucht man Jetons.
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Wir waren ja jetzt in der Champagne, also machte Andrea sich auf den Weg, um an dieses Getränk zu kommen. Obwohl es einige Großhändler gab, fand Andrea den einzigen im Ort, der vom Anbau bis in die Flasche alles selbst produziert. Nach einigem Kosten fiel die Wahl auf den “Brut Selection 1er Cru”, von dem wir einige Fläschchen bunkerten. 134 km
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13.08. Heute war nicht unser Glückstag. „Camp d’Attila“ war eine Enttäuschung. Außer einem Erdwall war nichts zu sehen.
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Der Stellplatz in La Cheppe (N 49.04870° E 4.49257°), am Ende einer Sackgasse und vor dem Camp d’Attila, eignet sich gerade mal für eine Übernachtung, obwohl eine Ver- und Entsorgungsstation vorhanden ist, aber ansonsten tote Hose.
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Also zum nächsten Ziel, nach Verdun. Hier parkten wir auf dem Parkplatz „Zitadelle“. Die Citadelle souterraine ist nur wenige hundert Meter vom Parkplatz entfernt. Die nächste Fahrt durch die Zitadelle wäre aber erst in knapp 3 Stunden möglich gewesen, also wollten wir uns auf den Weg in die City machen, doch der Himmel spielte uns einen Streich. Im Womo warten, ob es aufhört zu regnen, wollten wir uns nicht antun und fuhren weiter nach Amnéville, wo wir am Parkplatz der Talstation der überdachten „Snowhall“ parkten (N 49.24875° E 6.12911°) und auch als einziges Womo übernachteten. Eine nette Dame der Gemeindeverwaltung begrüßte uns und erklärte Andrea, Wohnmobilisten dürften auf allen Parkplätzen parken. Egal ob unten oder auf den oberen Parkplätzen. Am unteren Parkplatz befindet sich auch eine Ver- und Entsorgungsstation und zwar direkt rechts (beim Zebrastreifen), wenn man zum Parkplatz der Snowhall abbiegt. In der Snowhall befindet sich die längste Indoor-Skipiste Europa’s mit 500 m Länge, einer Breite von 35 m und einem Höhenunterschied von 90 m. 218 km
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3 Wechselbilder
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14.08. Die nette Dame von der Gemeindeverwaltung lud Andrea gestern Abend noch zu einer Rundfahrt mit ihrem PKW ein und zeigte, was die Stadt den Touristen alles zu bieten hat. Neben 2 Thermalbädern, einem Imax-Kino mit 12 Sälen, Bowling-Bahn und etlichen anderen Vergnügungen lobte sie den Zoo als schönsten von Europa. Da Verdun ins Wasser gefallen war, schleppte Andrea mich in den Zoo und wir machten bereits um vor 10h einen 2 ¼-stündigen Zoobesuch. Für unseren Geschmack war der Zoo zwar schön „dekoriert“, jedoch hatten viele der Tiere zu wenig Platz. Der Eintrittspreis war auch nicht ohne, € 25,00 pro Person.
Danach fuhren wir Richtung Saarbrücken, verließen somit Frankreich und damit beenden wir unsere Frankreich-Erzählung. 229 km
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Auf dieser Reise fuhren wir insgesamt: 4.780 km
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Fazit: Die französischen Küstenregionen werden uns – solange wir nur in der Hochsaison fahren können – nicht mehr sehen. Es ist ein wunderbares Land, uns aber in der Hauptsaison einfach zu überlaufen.
Im Nachhinein wissen wir, wir hätten länger an den tollen Sandstränden an der Westküste der Manche verweilen sollen, aber wir wurden immer von dem Gefühl weitergetrieben, noch mehr sehen zu wollen bzw. etwas zu versäumen.
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