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Unser Weg führt uns von Marchtrenk (Oberösterreich) über die Westautobahn A 1 nach Wien und an die ungarische Grenze. Kurz davor rasch noch einmal voll tanken wie so viele andere auch, weil in Ungarn der Diesel, aber auch das Benzin um einiges teurer sind. Dann zur Grenze bei Nickelsdorf und wenn man Glück hat, geht es schnell. Wir hatten dieses Glück nicht, also Geduld und nach einer Stunde ist auch die Kontrolle geschehen. Wir nehmen nicht die Autobahn sondern fahren durch die Dörfer an der Bundesstrasse Nr.1. Diese führt bis Budapest. Die Dörfer entlang der Strasse sind relativ einfach und dem Baustil im Burgenland (Österreich) ähnlich. Vieles wurde im Lauf der letzten Jahre schon modernisiert, auch etliche Einkaufsmärkte kamen dazu. Ungarn soll ja 2004 zur Europäischen Union kommen. Wir fahren durch Györ, einer quirligen Stadt und bis Komárom sind es dann nur noch ca. 35 km. Komárom selber ist eine alte Stadt, die sowohl südlich als auch nördlich der Donau liegt. Sie hat einen hübschen Stadtkern, wo kleine Geschäfte, aber auch Lokale angesiedelt sind. Einige größere Märkte wie Spar Plus und Penny Markt sind ebenfalls zu finden. Über der Donau liegt die slowakische Stadt Komáro und die ist bequem mit dem Fahrrad zu erreichen. Bäcker, Konditorei und Friseur sind in unmittelbarer Nähe und der Bus fährt direkt vor der Therme weg in alle Richtungen. Ausflüge nach Györ, Estergom, Tata, Budapest sowie dem Balaton sind möglich. |
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Komárom Stadtmitte |
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Im östlichen Teil der Stadt befindet sich die Thermalzone mit drei Campingplätzen. |
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Das Heilwasser ist reich an Mineralien und hilft vor allem bei degenerativen Rücken- und Gelenkserkrankungen. |
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Camping Solaris:Komthermal GMBH (100 Stellplätze) |
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Camping Solaris, direkt am Bad |
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Thermal Hotel und Camping (450 Stellplätzen) |
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Auch dieser Campingplatz hat direkten Zugang zum Thermalbad. |
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Thermal Hotel & Camping “Juno” |
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ca. 400 m entfernt (ohne direkten Zugang zum Bad) mit 90 Stellplätzen, Schwimmbad am Platz |
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Die Hauptsaison für die warmen Bäder ist im Frühling bis Mitte Juni und im Herbst ab September. Im Hochsommer ist auf diesen drei Plätzen nicht viel los, aber dafür herrscht bei den Außenbecken viel Andrang von Einheimischen und vor allem Kindern, die um diese Zeit in Ferien sind. Wir bleiben eine Woche, Hans hat sich die Haare schneiden lassen und beide waren wir zur Pediküre, die zwar nicht so professionell wie bei uns in Österreich ist, jedoch auch nur ein Viertel kostet. Nach dem Wegräumen und Bezahlen für 7 Tage im Camping Solaris (26.200 Forint) fahren wir los zum nächsten Thermalbad. In Sárvár wollen wir uns die neue Therme, die erst im Dezember 2002 eröffnet wurde, anschauen. Wir fahren über Kisber und Pápa nach Sárvár und sehen schon von weitem das blaugedeckte Thermalbad und soweit das Auge reicht Badegäste. |
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Heil und Wellnessbad Sárvár |
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Die neue Therme von Sárvár |
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Wir suchen uns den Campingplatz, der noch am alten Stand ist, angeblich soll auch der in nächster Zeit renoviert werden. Der Platz ist gleich gegenüber und beinhaltet bei der Gebühr auch gleich den Badeeintritt. |
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Der Campingplatz in Sárvár |
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Unser nächstes Ziel ist Bük.(Komárom - Bük 165 km) Diesen Badeort besuchten wir schon in den 90er Jahren und meistens waren wir am Romantik Campingplatz und so wollen wir auch diesmal einige Tage bleiben. |
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Heilbad Ag. Bük |
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Das modernisierte Bad |
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Das Thermalwasser ist gut zur Behandlung von rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen aber auch in der Gynäkologie, Osteoporose und für vieles mehr ist das Heilwasser wirksam. |
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Romantik Campingplatz (400 Stellplätze) |
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Bük hat noch zwei Campingplätze: einer ist direkt am Thermalbad (meist überfüllt) mit Zugang zum Bad und Camping Eva auch in unmittelbarer Nähe. |
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Von Bük aus machen wir eine Rundreise, um auch andere Thermalbäder in der Nähe von Sopron zu besichtigen. Ein ideal gelegener Campingplatz ist der Termál Kemping Hegykö. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Thermalbades (50m). In der Umgebung befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und der Radweg, der rund um den Neusiedlersee (Österreich/Ungarn) angelegt ist (ca. 130 km), führt direkt am Campingplatz vorbei. |
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Termál Kemping (40 Stellplätze) |
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Auch das nebenan befindliche Thermalbad hat einen Campingplatz dabei. |
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SÁ-RA TERMÁL KFT |
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Das Bad Sára Termal ist ganzjährig geöffnet, ebenso der Campingplatz. Das Thermalwasser wirkt entzündungsreduzierend und hilft im besonderen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, aber auch bei zahlreichen anderen Beschwerden. |
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Wir fahren weiter über Fertöd auf die Strasse 85 in Richtung Györ und suchen uns den Campingplatz Kapuvár, der ebenfalls neben einen Thermalbad liegt. |
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Hanság Camping Kapuvár (60 Stellplätze) |
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Das Thermalbad liegt direkt gegenüber dem Campingplatz. Das Wasser hat eine hohe Salzkonzentration. Dieses Wasser gehört infolge seines Jod- und Sulfidiongehaltes zur Gruppe der Thermalwässer und eignet sich bei chronischen Gelenkserkrankungen, kann aber auch zerstäubt und eingeatmet den Atmungsorganen helfen. Nach einer interessanten Bädertour, die im Frühling aber auch im Herbst wesentlich besser angebracht ist, fahren wir die ca. 350 km wieder nach Oberösterreich zurück - mit dem Vorsatz, im Herbst noch einmal einen dieser Plätze zu besuchen. |
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